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WEC: 24 Stunden von Le Mans

„Schutzengel“l leisteten perfekte Arbeit

Gleich im ersten freien Training kam es zu einem schweren Crash von Loic Duval – der Audi-Pilot kam mit Wunden an Hals und Bein relativ glimpflich davon.

Nach dem furchterregenden Unfall von Audi-Werkspilot Loic Duval im Freien Training in Le Mans gibt es gute Nachrichten: Bei der Untersuchung im Streckenhospital stellten die Ärzte eine Fleischwunde am Unterschenkel sowie eine Schnittwunde am Hals fest, welche vermutlich vom Gurt hervorgerufen wurde. Die Mediziner stellten bei ihrer Erstversorgung keine Knochenbrüche fest. Eine Kernspintomografie, die derzeit in einer Klinik in Le Mans vorgenommen wird, soll weitere Gewissheit bringen.

Duval war in den berüchtigten Porsche-Kurven bei einem Tempo von knapp 300 km/h von der Strecke abgekommen und oberhalb der Barrieren in den Fangzaun gekracht. Der Audi R18 mit der Startnummer 1 wurde bei dem Zwischenfall erheblich zerstört, der obere Teil des Monocoques fehlte komplett, sodass der Helm des Piloten ohne Schutz war. Die Ingolstädter werden in aller Eile ein neues Auto aufbauen müssen.

Audi geht davon aus, dass man die "neue Startnummer 1" (bisher Codename "Albert") innerhalb weniger Stunden bereit haben kann. Die beiden Qualifikationen am Donnerstag beginnen am Abend um 19:00 Uhr. Sollte Duval im weiteren Verlauf der Rennwoche nicht wieder fahren können, was offenbar wahrscheinlich ist, dann wird Ersatzpilot Marc Gene neben Tom Kristensen und Lucas di Grassi agieren. Der Spanier ist auf dem LMP2-Auto von Jota genannt. Die Briten müssten sich um Ersatz bemühen.

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