RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Didier Auriol: „Permanent voll gefahren.“

Die Mannschaft von Skoda Motorsport konnte in Argentinien auch mit dem „alten“ WRC, dem Octavia, wichtige Punkte holen.

Manfred Wolf

In der fünften Rallye zum fünften Mal Punkte für die Marken-WM geholt, dazu noch beide Fahrer in den Punkterängen für die Fahrer-WM – bei Skoda war man verständlicherweise sehr zufrieden.

Didier Auriol: „Das war eine anstrengende Rallye. Ich bin permanent voll gefahren, sonst hätte ich von den Fehlern und Problemen anderer Piloten gar nicht profitieren können. Das Auto war einmal mehr absolut zuverlässig, aber auch schnell. Besonders gefreut hat mich meine viertschnellste Zeit auf der 23. SP, mit der ich Armin (Schwarz) weiter unter Druck setzen konnte.“

Zusätzlich erschwert wurde die Rallye für Auriol durch eine Handverletzung, die er sich am ersten Tag zugezogen hatte – auf einigen der schnelleren Prüfungen kam es dadurch fast zu gefährlichen Szenen.

Und noch eine verletzte Hand gab es zu beklagen, nämlich jene von Paavo Lukkander, dem Co-Piloten des Team-Juniors Toni Gardemeister: „Paavo hat sich die rechte Hand verletzt, als der jene Klappe bedienen wollte, die den Motor bei den Wasserdurchfahrten vor Spritzwasser schützt.“

Das hatte einen weiteren, unangenehmen Nebeneffekt, wie Toni erläutert: „Ich konnte dann bei den Wasserdurchfahrten nicht mehr voll fahren, die Gefahr, dass der Motor Wasser ansaugt, war einfach zu groß.“

Dabei kam ihm seine zuvor herausgefahrene Position zu gute: „Es war wichtig, dass wir vorher voll attackiert hatten – so konnten wir Tempo herausnehmen, ohne unsere Plätze in den Punkterängen zu verlieren. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden!“

Auch Petr Kohoutek, Skoda-Motorsport-Direktor war happy: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir wieder in die Punkte gefahren sind, noch dazu konnten dieses Mal beide Fahrer WM-Punkte für die Fahrer-WM holen. Und wir haben einmal mehr bewiesen, wie zuverlässig der Octavia WRC unter so schwierigen Bedingungen ist. Das ist ein Erfolg des gesamten Teams!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Argentinien

- special features -

Weitere Artikel:

Mühlstein Rallye: Vorschau ARC

ARC Topteams bei der Mühlstein Rallye am Start

Bei der zweiten von vier reinen ARC-Rallyes, der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor sind nahezu sämtliche Top-Player der Austrian Rallye Challenge am Start. Insgesamt freuen sich 41 ARC-Teams auf das Comeback in Schwertberg.

ARC, Mühlstein Rallye: Kurzbericht

Adam Brezik siegt beim Mühlviertler Rallye-Sommerfest

Der Tscheche Adam Brezik konnte erwartungsgemäß den Sieg bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor einfahren - doch dahinter kam es zu einem elektrisierenden Showdown im Kampf um das Podium. Platz zwei ging an Peter Hopf, Platz drei holte sich Lokalmatador Martin Rossgatterer.

Flörsch @ Saarland-Pfalz Rallye

Sophia Flörsch mit Nina Spitaler im GSE Cup

Sophia Flörsch wird Gaststarterin im ADAC Opel GSE Rally Cup bei der Saarland-Pfalz Rallye - als Copilotin fungiert Nina Spitaler. Training fand bei Stohl Racing in Pachfurth statt.

Drama bei der Rallye Finnland: WM-Spitzenreiter Elfyn Evans wirft den Sieg mit einem Überschlag weg - Sebastien Ogier liegt nun wieder deutlich vorne. Keferböck/Minor weiter auf P2 der Masters.

ARC, Mühlstein Rallye: Obmann-Brief

Brief von ARC-Obmann Georg Gschwandner

ARC-Obmann Georg Gschwandner wendet sich in einem persönlichen Brief direkt an die Gemeinde der Austrian Rallye Challenge