RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
20. Rallyesprint

Große Freude über Rang 9

Damit hatten selbst Insider nicht gerechnet, Toto Wolff - bis dato auf der Rundstrecke zu Hause - beendet seine erste Rallye auf dem tollen 9. Gesamtrang.

Tolles Rallyedebüt von Rundenstrecken-Spezialist Toto Wolff: Der 32jährige Wiener beendete heute mit seinem Co-Piloten Ernst Rohringer den Rallyesprint in Bruckneudorf fast sensationell auf dem neunten Gesamtrang!

„Also ganz ehrlich – wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass ich bei meinem Rallyedebüt unter den Top Ten landen würde, wäre ich ihm vor lauter Vorfreude um den Hals gefallen“, scherzte Wolff nach der Zieldurchfahrt, war aber wie das gesamte Team von RMS-Motorsport, an der Spitze mit Ernst Rohringer, überglücklich.

„Ich habe eigentlich alle Vorgaben erfüllt, habe mich heute kontinuierlich gesteigert und den Mitsubishi Lancer EVO VI unbeschadet ins Ziel gebracht. Mehr konnte man wirklich nicht erwarten.“

Und wie war das Gefühl auf dem ungewohnten, losen Untergrund? „Natürlich ist die Umstellung zur Rundstrecke schon sehr groß. Doch mit Fortdauer der Rallye ist es immer besser gelaufen. Klar gab es auch immer wieder den einen oder anderen Ausritt – aber das Gefühl, im richtigen Augenblick das Richtige zu tun, ist schon weit fortgeschritten."

"Und vor allem weiß ich jetzt, dass noch weit mehr möglich ist. Die Herausforderung ist jedenfalls da“, sagt Toto, dessen fast dreijähriger Sohn Benedict heute erstmals bei einer Motorsportveranstaltung live dabei war, dem Papa fest die Daumen drückte, und die restliche Crew fest auf Trab hielt.

Viel Lob auch von Manfred Stohl und Ernst Harrach
Toto Wolff stand an diesem Wochenende natürlich auch unter genauer Beobachtung der Asse – und alle hatten großes Lob für ihn parat: „Er hat auf jeden Fall sein Talent unter Beweis gestellt, hat bewiesen, dass er das nötige Gefühl besitzt“, meinte etwa Manfred Stohl.

Und auch Hausherr Ernst Harrach war von seiner Leistung angetan: „Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals einen Debütanten gegeben hat, der bei unserer Veranstaltung besser gefahren wäre.“

Co-Pilot Ernst Rohringer zog abschließend Bilanz: „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Toto hat weit besser abgeschnitten, als man erwarten konnte. Er lernt sehr schnell, fährt eine hervorragende, ruhige Linie. Jetzt würde ich ihn gerne auf Asphalt sehen – da müsste sein Fahrstil noch viel mehr zum Tragen kommen.“

Ob es dazu kommen wird? Toto Wolff denkt jedenfalls über einen weiteren Einsatz nach...

News aus anderen Motorline-Channels:

20. Rallyesprint

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…