RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallyesprint 2004

Turbulente Premiere

Rallye-Neuling Toto Wolff erlebte bei der ersten SP des Rallyesprints auf Anhieb geballte Action, die Zeit des Wieners war dennoch vielversprechend.

Mehr kann man bei einem Rallye-Debüt eigentlich nicht erleben: Für Rundstrecken-Ass Toto Wolff gestalteten sich heute seine ersten Rallye-Kilometer beim Rallye-Sprint in Bruckneudorf äußerst turbulent.

Mit Startnummer 54 ins Rennen gegangen, fand der 32jährige Wiener sehr schnell einen guten Rhytmus, ehe sich drei Kilometer vor dem Ziel die Ereignisse überstürzten:

"Der vor mir liegende Christian Lietz hat mich aufgehalten, ich konnte auf der engen Strecke nicht überholen, fuhr in einer wahren Staubmauer", erzählt Wolff, "plötzlich war keine Straße mehr da, und wir flogen voll ab!" Für Co-Pilot Ernst Rohringer ein nachhaltiges Erlebnis:

"Da waren überall Bäume, aber Toto hat sich genau die Stelle ausgesucht, wo keiner stand. Wenn das gewollt war, war's Weltklasse", so der Niederösterreicher mit leichtem Galgenhumor. Trotzdem dieses Manöver sehr viel Zeit gekostet hat -Rohringer spricht von gut 30 Sekunden - beendeten die beiden die erste Sonderprüfung mit einer Zeit von 10:33,7 Minuten an der 22. Stelle.

"Schade, dass dies passiert ist. Denn ohne Zwischenfall wäre vielleicht eine Überraschung möglich gewesen. Ich bin aber dennoch sehr zufrieden, komme sowohl mit dem Auto, als auch mit der neuen Fahrweise immer besser zurecht. Deshalb freue mich schon auf morgen. Da werden wir uns sicher steigern."

Die gute Leistung von Toto Wolff wurde auch von Insidern registriert: Erster Gratulant war Hausherr Ernst Harrach: "Für seine ersten Rallye-Kilometer einfach super. Zumal man ja bedenken muss, dass er gleich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was wir morgen von ihm sehen werden!"

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallyesprint 2004

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite