RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
20. Rallyesprint

Party King of Cheese Court

Andreas Hulak ist bei seiner Lieblingsveranstaltung auch in diesem Jahr dabei, heuer wird die Strecke wieder eher aus dem Seitenfenster betrachtet!

Der Show-Wert eines Rallye-Teilnehmerfahrzeuges sinkt zwar nicht indirekt proportional zum Kapitaleinsatz, der in seine Technologie gesteckt wurde, doch gilt Andreas Hulak mehr denn je als Paradebeispiel dafür, dass man sich auch mit einem Wagen der untersten Preisklasse beim Publikum einen Namen machen kann.

Sein Escort RS 2000 könnte genauso gut einem norwegischen Bauern zum Milchführen dienen, wenn man vom Sicherheitskäfig absieht. Aber das ist das Schöne am Rallyesport: Dass man auch mit geringem Materialeinsatz eine grandiose Show inszenieren kann. Und sehr oft auch mit hervorragenden Ergebnissen überzeugen kann. Man kann ja auch auf der Bremse viel gewinnen.

Eine ganz besondere Wirkung haben diese Effekte natürlich vor allem auf Strecken wie den Feldwegen auf den Grundstücken von Graf Ernst Harrach, die traditionell die Grundlage für den BRK-Rallyesprint bilden. Und bereits in der Vergangenheit hat Andreas Hulak ja genau an diesem Schauplatz schon oft ganz große Stücke gespielt. Man kann sogar davon ausgehen, dass diese Strecke am meisten an der Legendenbildung von laut, schnell und quer beteiligt war. Der Käshof ist aus der Perspektive eines Rallyewagens in irrer Schräglage ja eine besonders faszinierende Herausforderung, und die Menschen neben der Strecke sehen das am Liebsten.

Mit einem zweiten Platz in der Klasse der Zweiradgetriebenen im Jahr 2002 (Ford Escort RS 2000, das heutige Michl-Auto) und einem Sieg in der Fiat-Stilo-Trofeo im Vorjahr haben Andreas Hulak und Markus Wagner schon zwei bravourös erfolgreiche Rallyesprint-Auftritte absolviert, ganz zu schweigen von den unzähligen Drift-Szenarien, die von den Sprints der letzten fünf Jahre nicht mehr wegzudenken sind.

Eine Fortsetzung der glanzvollen Serie – nun schon mit dem dritten unterschiedlichen Auto – sollte möglich sein. Immerhin hat das Badener Team heuer schon einmal die Historische Klasse gewonnen. In Bruck wird vor allem der Kampf um die Favoritenrolle bei den zweiradgetriebenen Wagen ein interessantes Thema sein, wobei vor allem der beherzt fahrende Mihaly Matics mit seinem alten Lada ein ernstzunehmender Gegner von Andreas Hulak werden könnte.

Vor allem, wenn diese beiden Helden am 13. und 14. August in Aktion treten werden, wird man am Käshof sagen können: Ladies and Gentlemen, it’s Party Time!

News aus anderen Motorline-Channels:

20. Rallyesprint

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.