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Märtin fällt aus, Stohl gut unterwegs

Nach der dritten SP führt das Peugeot-Duo Grönholm und Rovanperä, Solberg (Subaru) ist Dritter, Stohl liegt auf gutem 12. Rang.

Marcus Grönholm und sein Teamkollege Harri Rovanperä lassen keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt den ersten Sieg mit dem Peugeot 307 WRC holen wollen. Auf der ersten SP des heutigen Tages („Rengini“, 11,8 Kilometer), war Rovanperä einen Hauch (0,7 Sekunden) schneller als Grönholm.

Auf der langen zweiten, aufgrund der SuperSpecial gestern eigentlich der dritten SP („Elatia-Zeli“ 32,5 km), fuhr dann Marcus Grönholm die Bestzeit und verwies seinen finnischen Landsmann Rovanperä mit 5,4 Sekunden Rückstand auf den dritten Rang.

Petter Solberg war beide Male der schnellste Verfolger des Löwen-Duos. Der Subaru-Pilot lag jeweils vor Francois Duval. Diese vier Piloten liegen damit auch in der Gesamtwertung vorne, die Zeitabstände sind noch gering, Duval hat beispielsweise als Vierter 16 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden Grönholm.

Dennoch bahnt sich eine kleine Katastrophe bei Ford an. WM-Mitfavorit und Ford-Speerspitze Markko Märtin verließ auf eben jener dritten SP die Straße, der Este musste damit schon kurz nach Beginn der Rallye die Segel streichen. Und ist damit ironischerweise auch der Erste, der von der neuen Superallye-Regelung „profitieren“ könnte...

Eine gute Leistung dagegen von Manfred Stohl: Nach der vierten Zeit auf der SuperSpecial bewies der Wiener gleich auf der ersten „richtigen“ Sonderprüfung, dass er nicht zum Trödeln nach Griechenland gekommen ist.

Er erreichte die neuntbeste Zeit, verlor nur 8,9 Sekunden auf den Schnellsten – zum Vergleich: Markko Märtin im Werks-Focus lag eine Zehntelsekunde vor Stohl, der WM-Führunde Loeb über sechs Sekunden hinter ihm...

Auf der langen dritten SP lief es dann nicht so gut: Der Peugeot-Pilot verlor eine knappe Minute auf Grönholm, bei Daniel Carlsson – ebenfalls im 206 WRC unterwegs – waren es vergleichsweise bescheidene 30 Sekunden.

Dennoch: Manfred Stohl ist gut dabei, gesamt liegt er jetzt auf Platz 12, etwas über einer Minute hinter dem Führenden. Und wenn er sich an die Ankündigungen vor der Rallye hält, dann attackiert er ja erst später.

Eine Taktik, die nicht die schlechteste zu sein scheint, wie der Ausfall von Markko Märtin beweist. Ebenfalls erwischt hat es einen „Kollegen“ von Stohl, den Franzosen Nicolas Vouilloz, ebenfalls mit einem Peugeot 206 WRC unterwegs: Er fiel schon auf der zweiten Prüfung nach einem heftigen Überschlag aus.

Ein Wort noch zu Mitsubishi und Skoda: Sowohl Gilles Panizzi (Mitsubishi), als auch Toni Gardemeister (Skoda) schlagen sich wacker, sie liegen nach drei Prüfungen auf den Rängen neun und zehn der Gesamtwertung.

Kein Glück hat dagegen Armin Schwarz: Der Deutsche musse ebenfalls der dritten Prüfung anhalten, anscheinend gibt es Probleme mit der Kraftübertragung an seinem Skoda Fabia WRC.

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