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Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Die Tests haben Vorrang

Raimund Baumschlager stapelt tief, der Oberösterreicher möchte im Mühlviertel „nur neue Teile austesten“, Toto Wolff soll für den Chef einspringen.

Im vergangenen Jahr hatte Raimund Baumschlager bei der TRT-Mühlviertel-Rallye mit seinem BRR Mitsubishi Evo V als frisch gebackener Meister den 5. Saisonsieg gefeiert. Bei seinem Start am Wochenende setzt der Remus-Pilot mit seinem neuen BRR Mitsubishi Evo VIII andere Prioritäten.

Umfangreiche Tests sind angesagt: „Wir probieren neue Sachen auf der Motorebene und mit Gruppe-N-Teilen, die wir, wenn sie funktionieren, sofort an unsere Kunden weitergeben wollen“, sagte der Titelverteidiger, der den Sieg aber nicht verschenken möchte. „Es kann natürlich sein, dass der Versuch in die verkehrte Richtung geht“, sagte Baumschlager, der aber noch einen Trumpf in der Hinterhand hat. „Vielleicht holt dann Toto Wolf im Siegerauto vom Vorjahr die Kastanien für das BRR-Team aus dem Feuer. Der Evo V ist noch immer ein schnelles, zuverlässiges Auto. Und das Toto gewinnen kann, hat er mit seinem Sieg beim Challenge-Lauf im Triestingtal bewiesen“.

Die Rallye wird am Freitag nach dem Showstart im Zentrum von Perg (18 Uhr) mit der 11,5-km-Sonderprüfung Arbing-Münzbach gestartet. „Das ist schon eine echte Standortbestimmung für den Samstag, an dem es über mehr als 80 SP-Kilometer richtig zur Sache geht“, meinte Baumschlager auch in Anspielung auf die fast 20 km lange Sonderprüfung Allerheiligen-Schwertberg-Perg, die zweimal gefahren wird.

Etwas mehr Luft gibt es für die BRR-Mechaniker-Crew nach der Absage von Mario Saibel aus beruflichen Gründen. Sie müssen an beiden Tagen jetzt „nur“ vier Autos betreuen: den Evo VIII des Chefs, den Evo V von Toto Wolf, den Evo VI von Christian Lippitsch, der von seinem Sponsor Wohnbau-2000-Chef Jörg Rigger pilotiert wird, und das Golf III Kitcar von Dr. Heinz Andlinger.

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