RALLYE

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TRT Mühlviertel-Rallye

Hitziges Solo

Thomas Steinmayer hat eine ziemlich heiße Rallye hinter sich, um ein Haar wäre der Motor des Suzuki verendet...

Klassenkonkurrent war keiner zu sichten, so weit das Auge reichte, somit war es das Ziel, in der Gesamtwertung so weit nach vorne zu kommen, wie es nur irgendwie ging. Keine leichte Aufgabe mit einem 1300er-Suzuki bei einer hundertprozentigen Asphaltrallye, wo die Turbowagen und großvolumigen Saugmotor-Autos gleich scharenweise aus der Garage geholt wurden.

Thomas löste die Angelegenheit in typischer Steinmayer-Manier: Motor auf höchster Drehzahl rennen lassen und die Bremse erst im letzten vorstellbaren Moment verwenden, dann aber dafür umso gewaltsamer.

Wie wir nun wissen, war die TRT-Mühlviertel-Rallye eine recht hitzige Angelegenheit, im wahrsten Sinn des Wortes (Außentemperaturen jenseits von 35 Grad C), da sind es vor allem diese Bauteile, die am meisten beansprucht werden. Kein Wunder also, daß eine der vorderen Bremsscheiben einige Risse abbekommen hatte, eine notdürftige Reparatur verhinderte Schlimmeres.

Während der Rallye lieferte sich Thomas öfter Duelle mit seinem ehemaligen Klassenkonkurrenten Michael Klotz, der an seinem Renault Clio, über die gesamte Distanz betrachtet, noch um einiges mehr an technischen Schwierigkeiten hatte. Am Schluss wurde es nämlich noch richtig brenzlig, als der Suzuki-Motor spektakulär zu verenden drohte – an allen möglichen Teilen hatte die Hitzeschlacht ihre Spuren hinterlassen.

Unter diesen Umständen die letzte SP mit ihren 20 Kilometern und endlos vielen Schaltvorgängen noch mit einer 29. Gesamtzeit zu beenden, nur unwesentlich langsamer, als er sonst unterwegs war, gehört wieder einmal zu den ganz großen Heldensagen: Steinmayer eben. Im Endergebnis wurde er 23. gesamt, für dieses Auto ein exzellenter Wert. Im Durchschnitt hatten die Wagen vor ihm doppelt so viele PS, die Leistung hat eindeutig wieder gestimmt.

Für absolute Zufriedenheit sorgte die Beifahrer-Arbeit von Andrea Bauer, die den kurzfristig verhinderten Gernot Wagner würdig vertrat und auch schon Andreas Hulak angesagt hat. Andy selbst war ebenfalls anwesend, natürlich im Service, das er, dynamisch, wie er ist, eifrig unterstützte.

Beim Rallyesprint sollten wir beide wieder als Fahrer sehen, sowohl Thomas als auch Andreas, der mit einem Mitsubishi Lancer Evo III in Bruck an der Leitha erscheinen wird. Und das wird mit Sicherheit eine ziemlich spektakuläre Angelegenheit werden.

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