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Attacke!!

Im Team von Manfred Stohl und Henning Solberg ist man zufrieden, für den Finaltag versprechen beide Piloten volle Attacke zu fahren.

Auch nach dem zweiten Tag der „bp ultimate Acropolis Rally of Greece“ konnte das OMV Peugeot Norway World Rally Team seine Spitzenpositionen halten. Dabei machten Manfred Stohl und Ilka Minor (Ö) kleinere technische Probleme zu schaffen, die auf der letzten Etappe mit einem kleinen Feuer im Peugeot 307 WRC endeten.

Man konnte sich auf den fünften Gesamtrang verbessern, wg. Überschreitung der Service-Zeit bekam das Duo dann aber 90 Strafsekunden aufgebrummt, was den Rückfall auf Platz sieben bedeutet. Henning Solberg und Cato Menkerud gaben ebenfalls kräftig Gas und beendeten die zweiten Etapp auf Platz fünf.

Volle Attacke auf der Schlußetappe

Manfred Stohl hat sich den zweiten Tag der Acropolis Rallye, dem achten Lauf zur FIA World Rally Championship, doch ein wenig anders vorgestellt. Obwohl der 33-jährige OMV Pilot ausschließlich Top-9-Zeiten erzielte, kämpfte er den ganzen Tag über mit kleinen Problemen.

Die Kontrolle für die Temperatur der Ansaugluft fiel aus und dadurch überhitzte der Motor. Das wiederum bewirkt, dass das Motormanagement auf ein Notprogramm umschaltet und die Motorleistung abnimmt.

Stohl: „Das ist uns schon am Vormittag passiert und leider konnte wir das Problem im Service nicht beheben. So waren wir auch am Nachmittag mit diesem Problem konfrontiert. Es ist sehr schade, denn taktisch lagen wir voll im Plan und auch reifentechnisch hatten wir Glück.“

Das Problem jedoch gipfelte auf der letzten Sonderprüfung, als sich im Peugeot unter der Mittelkonsole ein kleines Feuer entfachte. „Ich weiß nicht woher es kam. Kurz habe ich überlegt, ob ich stehen bleiben sollte, doch dann bin ich weiter gefahren und wir haben das Feuer im Ziel der Prüfung gelöscht. Die Rauchentwicklung war aber enorm.

Spaß auf Schotter macht Solberg schnell

OMV Peugeot Norway Teamkollege Henning Solberg hat bei der Acropolis-Rally jede Menge Spaß. Und das spiegelt sich auch im Ergebnis wider. Der Norweger fuhr auf der letzten Etappe die zweitschnellste Zeit (nur 2,6 Sekunden hinter Grönholm). Im Gesamtklassement ist dies der sechste Platz.

Auf Stohl fehlten vor dessen Zeitstrafe lediglich drei Sekunden. Und dabei kassierte er selbst noch 20 Strafsekunden, weil er zu spät zur Sonderprüfung 10 kam. Grund dafür: der OMV Pilot hatte Probleme mit den hinteren Bremsen und musste diese ausschalten.

Solberg: „Bis auf dieses kleine Problem hat es viel Spaß gemacht. Auf der langen Sonderprüfung sind wir nicht das volle Risiko eingegangen. Dort liegen so viele Steine, dass ein Reifenschaden fast unumgänglich ist. Am Sonntag werden wir ebenfalls voll attackieren.“

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