RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Van Dalen: "Möchte der Erste sein, der gratuliert..."

Kronos-Teamchef Marc van Dalen gratulierte dem Ford-Team zum Gewinn der Marken-WM. Zugleich lobte er die guten Ergebnisse seiner spanischen Piloten.

Ganz klar: Ohne Sebastian Loeb ist Kronos-Citroen nur halb so stark - Dani Sordo und Xavier Pons hatten gegen die starken Ford von Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen so gut wie keine Chance. Und auch Manfred Stohl war am Ende stärker als das halbe Werksteam, das es schließlich nur dank Loeb mit dem hundertprozentigen Werksteam von Ford aufnehmen konnte.

Die Marken-Weltmeisterschaft ist im Rahmen der Neuseeland-Rallye zugunsten von Ford entschieden worden. Kronos-Teamchef Marc van Dalen erklärte dazu: "Natürlich hätten wir es bevorzugt, weiterhin um den Konstrukteurstitel kämpfen zu können. Aber Malcolm Wilson's Ford-Team hat einen brillanten Job erledigt und ich möchte gerne der erste sein, der ihnen dazu gratuliert. Es war Kronos eine Ehre, gegen dieses große Team einen so harten und zugleich fairen Kampf geführt zu haben, der so lange ausgeglichen war."

Van Dalen fügte hinzu: "Xavier Pons und Dani Sordo konnten hier so fahren, wie sie es wollten - beide lagen am Ende knapp hintereinander auf guten Plätzen. Beide Crews haben das Ziel erreicht, was es den Piloten und Co-Piloten ermöglichte, so viel wie nur möglich zu lernen - was sehr ermutigend ist."

Xavier Pons wurde der Startnummer eins durchaus gerecht und lieferte einen grandiosen Auftritt, obwohl er nach einem Dreher am Freitag zunächst zurück lag. Am Sonntag konnte er dank zweier Bestzeiten an seinem Teamkollegen vorbeiziehen. Pons erklärte: "Ich hatte viel Spaß, auch wenn der Belag sehr rutschig war."

Dani Sordo konnte am Freitag Stohl kurzzeitig den Podestplatz entreißen, den der Österreicher jedoch bald wieder zurück eroberte. Sordo erklärte: "Es war eine schwierige Rallye für mich - und ich denke, dass dies bei jedem Piloten so ist, der zum ersten Mal hier fährt. Ich bin sehr froh, dass ich das Ziel erreichen konnte, auf einer guten Platzierung."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.