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Loeb nimmt Platz 2 in Angriff - doch auf Grönholm fehlen ihm 40 Sekunden

Mit der drittschnellsten Zeit hinter Marcus Grönholm und Henning Solberg arbeitete sich Sébastien Loeb auf Rang 3 vor, liegt nur knapp hinter Mikko Hirvonen. Manfred Stohl Zwölfter, Andreas Aigner 17.

Michael Noir Trawniczek

Zwar erreichte Marcus Grönholm mit einem leichten Karosserieschaden das Ziel - "Ich schlug an einem Begrenzungsgatter an." - dennoch war der finnische Ford-Pilot auch in der dritten Wertungsprüfung "Siniscola" das Maß der Dinge. Der WM-Zweite fuhr Bestzeit, rund zehn Sekunden schneller als der Zweite, Henning Solberg (Peugeot).

Mit der drittschnellsten Zeit konnte sich Weltmeister Sébastien Loeb (Kronos) auf den dritten Gesamtrang hinter den beiden Ford-Piloten Grönholm und Mikko Hirvonen hieven. Hirvonen fuhr in SP 3 die fünftschnellste Zeit, der Finne beklagte "mangelnde Motorkraft". "Aber wir hatten viel Schotter auf dem Auto, gut möglich, dass dies der Grund war", erklärte Hirvonen, dessen zweiter Gesamtrang in Gefahr ist - denn Loeb liegt nur noch drei Zehntelsekunden hinter ihm. Der WM-Leader könnte bald schon das Ford-Duo sprengen, doch auf Grönholm fehlen Loeb bereits 40,4 Sekunden.

Petter Solberg, der sowohl in SP 3 als auch in der Gesamtwertung Rang 4 belegt, fehlen 48,9 Sekunden auf Grönholm. An dem Subaru gab es ein paar Schäden zu sehen: Ein "eierndes", unrund laufendes linkes Hinterrad und eine herunterhängende hintere Stoßstange. Solberg klärte auf: "Ich bin an einem Felsen angeschlagen, hatte beinahe einen Dreher, aber ich habe nicht allzu viel Zeit verloren."

Hinter Solberg belegt dessen Bruder Henning den fünften Gesamtrang. Chris Atkinson fiel auf den sechsten Gesamtrang zurück, dahinter Valimaki, Galli, Sordo, Pons und Kristian Sohlberg.

Stohl Zwölfter

Auf Rang 12 das österreichische Duo Manfred Stohl und Ilka Minor. Stohl fuhr in SP 3 die elftschnellste Zeit und liegt bereits 1:38.6 Minuten zurück. Nachdem Harri Rovanperä abermals schneller als Andreas Aigner fahren konnte, liegen die beiden direkt hintereinander auf den Rängen 16 und 17, wobei Aigner lediglich 2,8 Sekunden auf den renommierten RB Skoda-Stallkollegen fehlen.

Der Rallye-Tross legt nach diesen ersten drei, äußerst selektiven Wertungsprüfungen eine wohl verdiente Mittagspause ein. Ab 14.36 Uhr werden die drei Sonderprüfungen "Terranova", "Onani" und "Siniscola" erneut befahren.

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