RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Loeb nimmt Platz 2 in Angriff - doch auf Grönholm fehlen ihm 40 Sekunden

Mit der drittschnellsten Zeit hinter Marcus Grönholm und Henning Solberg arbeitete sich Sébastien Loeb auf Rang 3 vor, liegt nur knapp hinter Mikko Hirvonen. Manfred Stohl Zwölfter, Andreas Aigner 17.

Michael Noir Trawniczek

Zwar erreichte Marcus Grönholm mit einem leichten Karosserieschaden das Ziel - "Ich schlug an einem Begrenzungsgatter an." - dennoch war der finnische Ford-Pilot auch in der dritten Wertungsprüfung "Siniscola" das Maß der Dinge. Der WM-Zweite fuhr Bestzeit, rund zehn Sekunden schneller als der Zweite, Henning Solberg (Peugeot).

Mit der drittschnellsten Zeit konnte sich Weltmeister Sébastien Loeb (Kronos) auf den dritten Gesamtrang hinter den beiden Ford-Piloten Grönholm und Mikko Hirvonen hieven. Hirvonen fuhr in SP 3 die fünftschnellste Zeit, der Finne beklagte "mangelnde Motorkraft". "Aber wir hatten viel Schotter auf dem Auto, gut möglich, dass dies der Grund war", erklärte Hirvonen, dessen zweiter Gesamtrang in Gefahr ist - denn Loeb liegt nur noch drei Zehntelsekunden hinter ihm. Der WM-Leader könnte bald schon das Ford-Duo sprengen, doch auf Grönholm fehlen Loeb bereits 40,4 Sekunden.

Petter Solberg, der sowohl in SP 3 als auch in der Gesamtwertung Rang 4 belegt, fehlen 48,9 Sekunden auf Grönholm. An dem Subaru gab es ein paar Schäden zu sehen: Ein "eierndes", unrund laufendes linkes Hinterrad und eine herunterhängende hintere Stoßstange. Solberg klärte auf: "Ich bin an einem Felsen angeschlagen, hatte beinahe einen Dreher, aber ich habe nicht allzu viel Zeit verloren."

Hinter Solberg belegt dessen Bruder Henning den fünften Gesamtrang. Chris Atkinson fiel auf den sechsten Gesamtrang zurück, dahinter Valimaki, Galli, Sordo, Pons und Kristian Sohlberg.

Stohl Zwölfter

Auf Rang 12 das österreichische Duo Manfred Stohl und Ilka Minor. Stohl fuhr in SP 3 die elftschnellste Zeit und liegt bereits 1:38.6 Minuten zurück. Nachdem Harri Rovanperä abermals schneller als Andreas Aigner fahren konnte, liegen die beiden direkt hintereinander auf den Rängen 16 und 17, wobei Aigner lediglich 2,8 Sekunden auf den renommierten RB Skoda-Stallkollegen fehlen.

Der Rallye-Tross legt nach diesen ersten drei, äußerst selektiven Wertungsprüfungen eine wohl verdiente Mittagspause ein. Ab 14.36 Uhr werden die drei Sonderprüfungen "Terranova", "Onani" und "Siniscola" erneut befahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Sardinien

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko

Bekanntes und Neues

Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.

Roman Mühlberger im Exklusiv-Interview

Herbstrallye 2027 ORM? „Könnte möglich sein…“

Herbstrallye-Veranstalter Roman Mühlberger spricht über den großen Nennerfolg seiner Rallye und lässt aufhorchen: Ein Lauf zur TEC7 ORM 2027 wird nicht (mehr) ausgeschlossen…

Raimund Baumschlager gewinnt eine bis zur letzten Sonderprüfung höchst spannende Herbstrallye 2026 vor dem Tschechen Jan Cerny und Christoph Zellhofer. Gerolf Schuller ist ARC-Clubmeister 2026.

ARC, Herbstrallye: Vorschau ZM Racing

ZM-Racing beendet erfolgreichste Saison

Am Start sind Max (Martin) u. Christoph Zellhofer, sowie Gerold Neumayr - Rennteam aus St.Georgen am Ybbsfelde feiert so seine bisher beste Saison