RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Angriff & Vorsicht

Auf Korsika will Francois Duval seinen Kronos-Citroen aufs Stockerl pilotieren, Manfred Stohl muss taktieren.

Das OMV Kronos Citroen World Rally Team hat sich für die „Rallye de France - Tour de Corse“ ein klares Ziel gesetzt. In der Herstellerwertung soll der Abstand zum Stobart World Rally Team (Henning Solberg, Jari-Matti Latvala) verringert werden. Derzeit beträgt die Differenz noch 18 Punkte, doch nach dem 13. Lauf zur FIA World Rally Championship will man in Schlagdistanz sein.

Das OMV Kronos Citroen World Rally Team sieht dem Lauf auf der französischen Insel sehr zuversichtlich entgegen. Mit Francois Duval hat man einen absoluten Asphaltspezialisten in den eigenen Reihen und auch Manfred Stohl hat auf Korsika schon WM-Punkte geholt.

Nicht zu vergessen seine beiden historischen Siege in der Gruppe N (Vorgänger in der FIA Production Car-World Rally Championship) bei stärkster Besetzung in den Jahren 1998 und 2000.

Damit rechnet sich die OMV Truppe sehr gute Chancen aus, den Abstand in der Herstellerwertung auf das Stobart WRT verringern zu können. Mit Henning Solberg (Nor) und Jari-Matti Latvala (Fin) verfügt dieses Team über keine Asphalt-Spezialisten. Derzeit beträgt der Abstand 18 Punkte. Eine Halbierung wird angestrebt.

Mit Platz zwei in Deutschland und dem fünften Rang in Spanien hat Francois Duval unter Beweis gestellt, dass er zu den besten Rally-Asphaltpiloten der Welt zählt. Jetzt will der belgische OMV Pilot noch eins draufsetzen und in Korsika wieder aufs Podium. Duval: „In Spanien war wirklich nicht mehr drin. Doch in Korsika werden die Karten neu gemischt und wir sind sehr zuversichtlich. Diese Rally hat eine ganz andere Charakteristik, die uns sehr entgegen kommt.“

Manfred Stohl muss in Korsika eine andere Taktik einschlagen. Für ihn heißt es das Citroen Xsara WRC möglichst heil zu lassen, denn bereits am Montag nach Korsika geht der Bolide nach Japan, wo vom 26. bis 28. Oktober die Japan-Rally statt findet.

Darum fährt der österreichische OMV Pilot ein wenig schaumgebremst: „Natürlich hat man dieses Szenario im Hinterkopf. Trotzdem werde ich meinen gewohnten Speed gehen. Denn es macht keinen Sinn, wenn ich nur über die Sonderprüfungen rolle.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Korsika

- special features -

Weitere Artikel:

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Zur Saisonhalbzeit werfen wir einen Blick auf die Tabellen der TEC7 ORM. Einen knappen Kampf gibt es nur noch in der TEC7 ORM2…

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

WRC Rallye Portugal: Nach SP3

Solberg führt knapp vor Fourmaux

Nach den ersten drei Prüfungen der Portugal-Rallye liegt Oliver Solberg (Toyota) knapp vorne - Motor-Upgrade bei Hyundai