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ARC: Rallye Weiz

Wo sind die Reifen, die greifen?

Die Rallye Weiz 2009 kann man wohl zu den schwierigsten Rallyes dieses Jahres in Mitteleuropa zählen – vor allem wegen des Wetters.

Zwar ist durch Streckenführung und Jahreszeit die Rallye eher moderat, allerdings war diesmal das Wetter derart unberechenbar, dass die Bedingungen nicht schwerer hätten sein können. Dies führte leider teilweise zu nicht optimalen Entscheidungen bei der Reifenwahl.

Das RallyXperience Team war dennoch sehr erfolgreich, alle vier Autos erreichten top-plaziert das Ziel: Gesamtränge 5, 7, 11 und 12 in einem Starterfeld von 75 Teilnehmern.

In den einzelnen Klassen belegten Wolfgang/Willi Schatzmayer Platz 3 in der Gruppe N über 2000ccm, Philipp Kipperer/Franz Berger und Erwin Hadolt/Leopold Hofer sogar Platz 2 und 3 in der Gruppe A über 2000ccm!

Gesamtrang 5 der Rallye ging an Wolfgang & Willi Schatzmayer, die von Ihrer perfekten Reifenwahl profitierten. Ihre Highlights waren wohl die zweitbesten Zeiten der SP4 und 8, was bei dem großen Starterfeld durchaus auf einen gewissen Speed schließen lässt...

Vor allem auf SP8 - der schwierigsten und längsten SP dieser Rallye - zeigte Wolfi, dass er im Stande ist, die sprichwörtlichen Sicherungen herauszuschrauben.

Philipp Kipperer/Franz Berger erreichten den 7. Gesamtrang. Sie waren unter anderem die 4.-schnellsten der SP1 und die 5.-schnellsten der SP8. Das Gesamtergebnis litt ein wenig unter den getroffenen Reifenentscheidungen - die halbe Rallye wurde mit leider mit ungeeigneten Reifentypen gefahren.

Erwin Hadolt/Leopold Hofer fanden sich mit dem Evo 5 des RallyXperience Teams perfekt zurecht, obwohl für sie das Auto völlig neu war, und erreichten sogar eine 7. Gesamtzeit in der SP4! Die beiden wurden im Verlauf der Rallye kontinuierlich schneller, da Sie sich immer besser auf das Auto einschießen konnten, und fuhren so auf den 11. Gesamtrang.

Das Team Walter Pfeffer/Leopold Welsersheimb erreichte trotz schwieriger Umstände den 12. Gesamtrang. Leopold bestritt hier seine 1. Rallye überhaupt, auch hier litt das Gesamtergebnis deutlich unter der unpassenden Reifenwahl.

Insgesamt kann man von einem gelungenen Rallye-Wochenende sprechen. Und das RallyXperience Team wird in Zukunft seine Pace sicher noch weiter verbessern.

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