RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Rallye Weiz

Ex-Staatsmeister gibt Comeback

Der Amstettner pilotiert den Suzuki Swift 1600 und erhofft sich einen Podiumsplatz - Bernhard Ettel als bewährter Beifahrer.

Bei der vom 26. bis 27. Juni in der Steiermark stattfindenden Weiz-Rallye, ein Lauf zur Austrian Rallye Challenge, wird Ex-Staatsmeister Max Zellhofer ein bemerkenswertes Comeback feiern.

Als Co-Pilot wird sein langjähriger, erfolgreicher Beifahrer Bernhard Ettel zum Einsatz kommen. Fahrbarer Untersatz ist ein Suzuki Swift 1600.

Zellhofer zu diesem Einsatz: „Ich sehe dieses Antreten einzig allein unter dem Motto „just for fun“. Als Unternehmer und Organisator des Suzuki Motorsport Cup habe ich das ganze Jahr sehr viel zu tun. Meine Liebe zum Rallyesport ist aber nach wie vor ungebrochen, daher erlaube ich mir heuer mit der Weiz-Rallye, der Mühlviertel Rallye und der Leiben Rallye, drei Veranstaltungen selbst hinter dem Lenkrad zu absolvieren. Diese Zeit nehme ich mir ganz einfach. Der Rallyesport hat mir schon in meiner aktiven Laufbahn sehr viel gegeben, daher möchte ich mich mit diesen drei Einsätzen selbst belohnen. Dabei denke ich nicht an Siege, aber der Ehrgeiz ist immer noch groß, daher möchte ich zumindest Podiumsplätze erreichen“.

Im Leihauto

Ein zweiter Aspekt kommt für Max Zellhofer noch dazu. Er ist in der österreichischen Meisterschaft auch als Teamchef und technischer Leiter von Hermann Neubauer tätig. Dieser bewegt, wie die letzten Rallyes in Österreich gezeigt haben, den Suzuki Swift 1600 schon sehr beherzt, leider bei der Castrol Rallye vor 14 Tagen mit etwas zuviel Herz.

Der Wagen wurde dabei ziemlich arg beschädigt. Um in Weiz dabei zu sein, hat Zellhofer für die Steiermark ein Leih-Chassis besorgt:

"Damit habe ich jetzt bei meinem Einsatz in Weiz die Möglichkeit, das Verhalten des Autos genau zu studieren, um für Hermann wieder in der Zukunft optimale Bedingungen zu schaffen.“

Wiedersehen im Cockpit

Nicht unwesentlich ist auch der Einsatz eines guten Beifahrers. Bernhard Ettel war schon bei den großen Erfolgen von Zellhofer immer dabei. Die Beiden harmonisieren im Auto sehr gut, damit ist es möglich auch gute Zeiten zu fahren, wie Bernhard Ettel vor der Weiz-Rallye feststellte:

„Mit Max zu fahren, ist immer ein Vergnügen. Er ist nach wie vor sehr schnell und kann das Risiko sehr genau einschätzen. Ich bin an diesem Wochenende mit Franz Wittmann die Ypres-Rallye in Belgien gefahren, das war für mich eine gute Vorbereitung, um auch in Weiz für die richtige Ansage zu sorgen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Rallye Weiz

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu