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Rallye-WM: Mexiko

Citroen auch beim „Schaulaufen“ vorne

Beim „Schaulaufen“ in der City von Leon war Petter Solberg am schnellsten, dahinter Ogier und Loeb. Henning Solberg und Ilka Minor auf P11.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: www.rallyofmexico.com/Enrique Gijón

Federico Villagra in Aktion.

Die „Guanajuato Street Stage“ wurde nach dem zeremoniellen Start am Donnerstagabend als erste Sonderprüfung der Mexiko-Rallye in Angriff genommen – eine neue Zuschauerprüfung in der Stadt Leon, welche auch einen Tunnel und eine Passage mit Kopfsteinpflaster beinhaltete.

Während die Rallye auf Schotter ausgetragen wird, handelte es sich also bei der SP 1 um eine reine Asphaltprüfung.

So klein das Feld auch ist in Mexiko – insgesamt sind nur 25 Boliden am Start – es sorgte für regen Zuschauerandrang. Auch der Shakedown musste deshalb bereits zweimal unterbrochen werden.

Die rund einen Kilometer lange Superspecial-Prüfung konnte Petter Solberg am schnellsten absolvieren. Jener Petter Solberg, der beim Shakedown allzu heftig durch eine ausgetrocknete Flußüberquerung hechtete und in der Folge an Ort und Stelle seine Lenkung reparieren musste, um noch einen weiteren Testlauf absolvieren zu können.

Solberg zeigte sich ob des hohen Zuschauerandrangs begeistert: „Es sind so viele Menschen hier, das ist total verrückt. Genau das brauchen wir in unserem Sport und auch wenn es nur eine kurze Prüfung war, sorgt es dafür, dass die Leute aus dem Häuschen sind.“

Dabei hatte Solberg erneut auch seine heiklen Momente: „Es war sehr, sehr schwierig. Im Tunnel wäre ich fast gegen die Mauer gekracht, habe diese aber nur mit der Felge berührt.“

Weltmeister Sébastien Loeb war als Zweitschnellster 0,2 Sekunden langsamer als der norwegische Privatier und Ex-Weltmeister, sein Teamkollege im Citroen-Werksteam, Sébastien Ogier reihte sich mit 0,5 Sekunden Rückstand auf Platz drei ein.

Ogier bilanzierte: „Es ist gut, hier zu sein. Auch wenn es sich bei dieser Prüfung nicht um Rallyesport handelt, ist es doch ein Rallyeauto in einer erstaunlichen Stadt, das ist gut für die Show. Wir haben keine Risiken auf uns genommen – die Rallye beginnt am Freitag.“

Henning Solberg und Ilka Minor belegten im Stobart Ford Fiesta RS WRC den elften Platz mit 3,7 Sekunden Rückstand.

Red Bull Skoda-Pilot Juho Hänninen markierte hinter Nasser al-Attiyah und Martin Prokop die drittschnellste Zeit der SWRC.

Am Freitagmorgen wird um 8.43 Uhr Ortszeit (15.43 Uhr MEZ) die erste richtige Sonderprüfung in Angriff genommen.



Nach SP 1

 1.  Petter Solberg      PSWT Citroen      53.2
 2.  Sebastien Loeb      Citroen          + 0.2
 3.  Sebastien Ogier     Citroen          + 0.5
 4.  Jari-Matti Latvala  Ford             + 1.2
 5.  Mikko Hirvonen      Ford             + 1.6
 6.  Federico Villagra   Munchi's Ford    + 2.3
 7.  Matthew Wilson      Stobart Ford     + 2.7
 =   Ewgeni Nowikow      Stobart Ford     + 2.7
 9.  Mads Östberg        Stobart Ford     + 2.8
10.  Nasser Al-Attiyah   Barwa Ford       + 3.5
11.  H.Solberg/I.Minor   Stobart Ford     + 3.7
...
14.  Juho Hänninen       RB Skoda         + 5.2

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