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Henning Solberg und Ilka Minor möchten viele Punkte holen

Stobart Ford tritt in Mexiko gleich mit vier Teams an: Neben Henning Solberg und Ilka Minor fahren auch Mads Östberg, Ewgeni Nowikow und Matthew Wilson.

Nach dem starken WM-Auftakt von Mads Östberg in Schweden, reist die Stobart-Mannschaft gut gelaunt nach Mexiko, wo am kommenden Wochenende die zweite Rallyestation 2011 stattfindet.

Neu im Team ist der Russe Ewgeni Nowikow. Der Russe feierte im Jahr 2007 sein WM-Debüt in Wales. Beste Platzierung ist Rang fünf auf Sardinien (2009). Als Co-Pilot wird Stephane Prevot mit all seiner Erfahrung fungieren.

"Aufgrund offensichtlicher Gründe werde ich nicht ein vorderes Resultat planen", sagt Nowikow, der im vergangenen Jahr Rallyes in Russland bestritt. "Ich plane auch nicht, dass ich am Limit fahre. Es ist eine wunderbare Gelegenheit den neuen Fiesta RS WRC auszuprobieren. Zum ersten Mal werde ich das Auto beim Shakedown fahren."

"Ich fühle, das Auto wird leichter zu handhaben sein im Gegensatz zu den Vorgängermodellen. Die Resultate in Schweden waren sehr beeindruckend", freut sich der 20-Jährige auf das neue Einsatzfahrzeug.

"Diese Klasse ist für jeden neu und jeder braucht Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Ich bin noch nie in Mexiko gefahren, aber die schnellen Prüfungen sollten zu meinem Fahrstil passen."

Die Rallye-Mexiko ist mit dem verschneiten Schweden in keinster Weise zu vergleichen. Für Östberg ist es eine neue Veranstaltung. "Schweden war für mich sehr gut, aber es ist nicht realistisch in Mexiko das gleiche Resultat zu erwarten", schätzt der Norweger seine Chance ein, den zweiten Platz zu wiederholen. "Ich bin zum ersten Mal dort und es geht darum, das Verhalten des Autos auf Schotter zu lernen."

"Ein guter Shakedown wird wichtig sein. Danach konzentriere ich mich darauf, die Rallye in einem Stück zu beenden. Ich habe keine Ahnung was ich von den Prüfungen erwarten kann. Bisher habe ich noch keine Onboard-Videos gesehen, also wird es ein Schritt ins Ungewisse. Ich wäre zufrieden, wenn ich in den Top 5 kämpfen könnte. Mit einem Ergebnis unter den ersten sechs wäre ich glücklich."

Solberg: "Möchte Schweden-Unfall ausblenden"

Auf ein gutes Resultat hofft auch Henning Solberg. Nach seinem Ausfall in Schweden muss der Norweger in die Punkte fahren, denn er ist neben Östberg für die WM eingetragen.

Auf dem Beifahrersitz wird wieder die Österreicherin Ilka Minor sitzen. "Mir gefällt diese Rallye. Mexiko ist ein toller Platz und die Atmosphäre der Fans ist unglaublich", freut sich Solberg.

"Die Organisatoren haben kleine Veränderungen an den Strecken vorgenommen, so wurde die Guanajuato Straßenprüfung miteinbezogen. Sie sieht nach viel Spaß aus. Ich glaube, das hilft auch, um die Veranstaltung für die Fans und Fahrer attraktiver zu machen. Ich hatte schon einige gute Resultate in Mexiko. Hoffentlich kann ich den Schweden-Unfall ausblenden und viele Punkte holen."

Da in Mexiko zum ersten Mal auf Schotter gefahren wird, rechnet sich auch Matthew Wilson einiges aus. In den vergangenen Monaten hatte der Brite ausgiebig auf diesem Untergrund getestet und verfügt über einen kleinen Erfahrungsvorsprung mit dem neuen Fiesta RS WRC.

"In Schweden konnte das Auto auf einem optimalen Level laufen, aber in Mexiko ist die Luft durch die Höhe dünner. Der Motor wird bis zu 20 Prozent weniger Leistung haben. Das merkt man", beschreibt Wilson.

"Man muss diesen Leistungsnachteil immer im Kopf haben. Es wird interessant sein, die neuen Michelin-Reifen auf Schotter zu fahren, aber die Prüfungen können sehr hart sein, weshalb Schäden immer passieren können. Wie bei jeder Rallye werde ich auf der ersten Etappe ein Tempo vorlegen, dann sehen wo wir sind, und von da weg den Speed entwickeln."

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