RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Nur noch eine Prüfung…

Vor der finalen SP führt Pech 11,8 Sekunden vor Kubica, Baumschlager liegt als Dritter bereits mehr als eine Minute zurück. Harrach erobert Platz vier.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www,motorline.cc

Vier Sonderprüfungen mussten am Sonntagnachmittag absolviert werden, die Prüfungen „Gutau“, „Unterweißenbach“ und „Arena Königswiesen“ wurden ein zweites Mal absolviert, die 25 Kilometer lange SP „Aistal“ wurde zum ersten Mal gefahren, nach einem Service wird diese den Abschluss der Jännerrallye bilden.

Für die ORM-Piloten wird es eine Premiere: Denn zum ersten Mal wird es wie in der Weltmeisterschaft zusätzliche Meisterschaftspunkte geben, denn SP 18 wird als Powerstage abgehalten.

Die Bestzeiten teilten sich wieder der führende Vaclav Pech und Robert Kubica „brüderlich“ auf: Kubica war auf den Prüfungen SP 14 und SP 17 der Bestzeithalter, Pech war auf SP 15 und 16 der schnellste Mann.

Der Mini S2000-Pilot ließ sich auch davon nicht irritieren, dass er auf SP 16 einen Felsen traf – zudem mussten die Piloten zum Teil mit Nebel und auch mit Nieselregen klarkommen. Bis auf Schnee spielt die Jännerrallye 2014 also beinahe „alle Stückln“…

Nach SP 17 erklärte Pech: „Der Regen wurde stärker – und wir haben Slicks am Auto. Ich bin froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben.“ Pech führt vor der letzten Prüfung 11,8 Sekunden vor Kubica.

Der Pole fabrizierte am Vormittag einen Frühstart, ohne den dafür verhängten zehn Strafsekunden würden die beiden gerade einmal 1,8 Sekunden auseinander liegen. Kubica erklärte nach SP 17: „Es gab an einigen Stellen Aquaplaning – das sind sehr schwierige Bedingungen!“

Raimund Baumschlager, der den Kampf um den Sieg bereits am Vormittag aufgegeben und sich mit Platz drei begnügt hatte, erklärte im Ziel der SP 17: „Es ist dermaßen rutschig – an manchen Stellen hast du Grip, an anderen jedoch gar keinen.“ Vor der finalen SP liegt Baumschlager mit mehr als einer Minute Rückstand auf einem einsamen dritten Platz

Beppo Harrach konnte auf der zweiten Durchfahrt der SP „Gutau“ Jaromir Tarabus überholen und Platz vier erobern. Doch auf der „Unterweißenbach“-Prüfung traf der Mitsubishi-Pilot mit dem Heck einen Baum: „Wir mussten den Retourgang einlegen und haben so an die 20 Sekunden verloren.“ Da jedoch Tarabus von Problemen mit dem Differenzial heimgesucht wurde, gelang Harrach endgültig der Sprung auf Rang vier, Tarabus fehlen bereits 24,8 Sekunden. Harrach, der damit auch überlegen im Production Cup der ERC führt, hat mit seiner beherzten, grandiosen Fahrweise wie schon im Vorjahr gute Chancen auf den Colin McRae Award….

Etwas mehr als eine Minute hinter Tarabus belegt Andi Aigner Platz sechs, es folgen Gryazin, Odlozilik, Consani und Neubauer auf den weiteren Top 10-Plätzen.

Hermann Neubauer liegt damit auch weiterhin auf Platz zwei im Production Cup der ERC.

In der 2wd-Wertung der ERC führt weiterhin Michael Böhm überlegen vor Josef Petak.

Um 16.20 Uhr wird die letzte Prüfung, die 25 Kilometer SP „Aistal“ in Angriff genommen – die ORM-Piloten kämpfen auf der Powerstage wie erwähnt um zusätzliche Punkte nach dem Schema 3-2-1.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC/ORM: Jännerrallye 2014

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.