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ERC/ORM: Jännerrallye 2015

Kubica-Start „sehr wahrscheinlich“

Organisationsleiter Ferdinand Staber hegt große Hoffnung, dass Robert Kubica noch eine Nennung für die Jännerrallye einreichen wird. Noch hat er Zeit…

Michael Noir Trawniczek

In letzter Minute hat Robert Kubica seine Nennung für die Rallye Monte Carlo abgegeben – den britischen Kollegen von Autosport zufolge, die sich auf eine Quelle aus dem Umfeld des Automobilklubs von Monaco beziehen, wird Kubica auch 2015 mit einem Ford Fiesta RS WRC an den Start gehen.

Für die Jännerrallye hat Kubica bislang noch nicht genannt – allerdings hat der Sieger der Jännerrallye 2014 noch etwas Zeit, da der Nennschluss auf den 21. Dezember verschoben wurde, der Pole kann also am Sonntag bis 24 Uhr seine Nennung abgeben.

Dass sich Kubica prinzipiell für die Fortsetzung seiner Rallyekarriere und nicht für einen Wechsel auf die Rundstrecke entschieden hat, dass er für die Rallye Monte Carlo genannt und dies auf seiner Facebook-Seite bestätigt hat – all das sind für den Organisationschef der Jännerrallye, Ferdinand Staber, positive Zeichen.

Gegenüber motorline.cc erklärte Staber: „Ja, all das verstärkt unsere Hoffnung, dass Kubica noch eine Nennung abgeben wird. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit als sehr hoch ein – zumal auch Eurosport großes Interesse an einem Start von Robert Kubica hat.“

Unabhängig davon zeigt sich Staber auch mit dem bislang bestätigten Feld sehr zufrieden: „Vielleicht könnte die Quantität ein bisschen höher sein – aber von der Qualität her brauchen wir uns wirklich nicht zu verstecken. Wir haben jetzt schon ein hochkarätiges Starterfeld und ich bin sicher, dass bis zum Nennschluss noch ein paar weitere Nennungen eintrudeln werden.“

Bestätigt sind bereits internationale Kaliber wie Stephane Lefebvre (Citroen DS3 R5), dem neuen Wunderkind aus dem Hause Citroen, dessen persönlicher Trainer niemand geringerer als Sebastien Loeb ist, der womöglich auch in Freistadt vor Ort sein wird. Zugesagt haben auch der tschechische Dauerbrenner Vaclav Pech im Mini John Cooper 1,6T, das Peugeot-Werksteam (der Fahrer wird noch bekanntgegeben), der polnische ERC-Star Kajetan Kajetanowicz, der Schweizer Jonathan Hirschi auf einem privaten Peugeot 208 T16 R5, Robert Consani, Simone Tempestini, das „We want peace“-Team mit dem russischen Piloten Alexey Lukyanuk und seinem Beifahrer aus der Ukraine sowie zahlreiche weitere internationale Teams.

Österreich ist im ERC-Feld unter anderen mit Hermann Neubauer und Martin Fischerlehner vertreten, aber auch Staatsmeister Raimund Baumschlager wird in Freistadt erwartet. Im nationalen Feld sind zudem Publikumsmagneten wie Niki Glisic und Christof Klausner vertreten, auch der älteste Rallyepilot der Welt, Kurt Adam, gibt sich die Ehre. Spannung versprechen zudem auch Daniel Wollinger, ARC-Champion Gerald Rigler und das Comeback des jungen Simon Wagner, der wieder auf einen Mitsubishi Lancer Evo V aus dem Hause Race Rent Austria zurückgreifen wird.

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