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Shootout-Testlauf schon in Wales?

Trotz bisher einstimmiger Ablehnung seitens der FIA könnte das kontroverse Shootout-Format bereits heuer in Wales zum Einsatz kommen.

Das Saisonfinale der Rallye-WM 2014 in Großbritannien könnte im nächsten Monat zum Testlauf für das geplante, radikal neue Format der PowerStage werden. Der Plan, die Zeitabstände vor der letzten Sonderprüfung um den Faktor zehn zu verringern, war trotz einstimmiger Empfehlung der WRC-Kommission vom Motorsportweltrat, ebenfalls einstimmig, abgelehnt worden, wird aber nun von FIA-Präsident Jean Todt (Bild) am Donnerstag in Genf neu verhandelt.

WRC-Promoter-Boss Oliver Ciesla von der Sportsman Media Group glaubt, mit einem Test bei der Wales Rally GB die Kritiker überzeugen zu können. "Es wäre sehr interessant, dieses Format zu testen. Das wäre fantastisch", sagt er. "Wir könnten beispielsweise zwei verschiedene Ergebnislisten verwenden, so würden wir es wahrscheinlich machen. Das verursacht keine zusätzliche Arbeit."

Sportsman, gemeinsam mit VW-Hauptsponsor Red Bull derzeit für die Vermarktung der Rallye-WM zuständig, hatte bereits mehrfach angekündigt, das neue Format gegen alle Widerstände durchboxen zu wollen. Auch Hyundai-Teamchef Michel Nandan könnte sich mit der Idee eines Testlaufs anfreunden: "Alle Hersteller haben dieser Formatänderung für die nächste Saison zugestimmt, daher würden wir die Gelegenheit gerne nutzen, um es zu testen und zu sehen, wie es funktioniert."

Von Seiten der Veranstalter gibt es ebenfalls keinen Widerstand gegen die Pläne des Promoters. "Der Sport muss die Diskussionen über das zukünftige Format der Rallye-WM klären", sagt Ben Taylor, Geschäftsführer der Großbritannien-Rallye. "Wenn wir im November durch einen Test unseren Teil dazu beitragen können, werden wir gerne schauen, was möglich ist."

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