RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Welchen Weg nimmt die WRC?

Ex-WRC-Promoter David Richards sieht die Zukunftspläne des neuen Promoters mit großer Sorge, er hält nach wie vor daran fest die WM medientauglich zu gestalten.

David Richards gibt zu, dass ihm die Einstellung, mit der die Rallye-Weltmeisterschaft in ein neues Zeitalter geführt werden soll, Kopfzerbrechen bereitet. Richards traf sich vor wenigen Wochen in London mit Oliver Ciesla, Mitglied des neuen WRC-Promoterteams. Nach diesem Treffen äußert sich Richards, der sich früher selbst um die Vermarktung der WRC kümmerte, skeptisch.

"Nach meinem Treffen bin ich alles andere als überzeugt, dass der aktuelle Promoter die richtigen Lösungen für die Weltmeisterschaft parat hat. Ich konnte keine klare Vorstellung dessen erkennen, was getan werden muss. Ich habe ernsthafte Bedenken, was die Zukunft angeht", so Richards.

"Mir kommt es so vor, als würde man sich viel zu sehr mit Randthemen beschäftigen, den Kernthemen aber nicht viel Aufmerksamkeit widmen", spricht Richards auf das bekannte Problem an, dass die WRC von ihrem Wesen her keine Mediensportart ist und daher unter "mangelnder Wahrnehmung" leidet.

Der in München ansässige WRC-Promoter befindet sich derzeit in Jahr zwei seines auf zehn Jahre vereinbarten Vertrags mit der FIA. Der Start in diese Amtszeit gestaltete sich holprig. So wurden Teams und Piloten bei der Rallye Portugal angewiesen, den offiziellen Fernsehcrews der WRC keine Interviews zu geben.

In jüngster Vergangenheit besserte sich das Verhältnis zwischen Promoter und den an der Weltmeisterschaft beteiligten Akteuren, doch die allgemein vorherrschende Meinung ist, dass man sich von Seiten des Promoters sichtbare Fortschritte und mehr Investitionen wünscht.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.