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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Nur noch eine Prüfung…

Vor der finalen SP führt Pech 11,8 Sekunden vor Kubica, Baumschlager liegt als Dritter bereits mehr als eine Minute zurück. Harrach erobert Platz vier.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www,motorline.cc

Vier Sonderprüfungen mussten am Sonntagnachmittag absolviert werden, die Prüfungen „Gutau“, „Unterweißenbach“ und „Arena Königswiesen“ wurden ein zweites Mal absolviert, die 25 Kilometer lange SP „Aistal“ wurde zum ersten Mal gefahren, nach einem Service wird diese den Abschluss der Jännerrallye bilden.

Für die ORM-Piloten wird es eine Premiere: Denn zum ersten Mal wird es wie in der Weltmeisterschaft zusätzliche Meisterschaftspunkte geben, denn SP 18 wird als Powerstage abgehalten.

Die Bestzeiten teilten sich wieder der führende Vaclav Pech und Robert Kubica „brüderlich“ auf: Kubica war auf den Prüfungen SP 14 und SP 17 der Bestzeithalter, Pech war auf SP 15 und 16 der schnellste Mann.

Der Mini S2000-Pilot ließ sich auch davon nicht irritieren, dass er auf SP 16 einen Felsen traf – zudem mussten die Piloten zum Teil mit Nebel und auch mit Nieselregen klarkommen. Bis auf Schnee spielt die Jännerrallye 2014 also beinahe „alle Stückln“…

Nach SP 17 erklärte Pech: „Der Regen wurde stärker – und wir haben Slicks am Auto. Ich bin froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben.“ Pech führt vor der letzten Prüfung 11,8 Sekunden vor Kubica.

Der Pole fabrizierte am Vormittag einen Frühstart, ohne den dafür verhängten zehn Strafsekunden würden die beiden gerade einmal 1,8 Sekunden auseinander liegen. Kubica erklärte nach SP 17: „Es gab an einigen Stellen Aquaplaning – das sind sehr schwierige Bedingungen!“

Raimund Baumschlager, der den Kampf um den Sieg bereits am Vormittag aufgegeben und sich mit Platz drei begnügt hatte, erklärte im Ziel der SP 17: „Es ist dermaßen rutschig – an manchen Stellen hast du Grip, an anderen jedoch gar keinen.“ Vor der finalen SP liegt Baumschlager mit mehr als einer Minute Rückstand auf einem einsamen dritten Platz

Beppo Harrach konnte auf der zweiten Durchfahrt der SP „Gutau“ Jaromir Tarabus überholen und Platz vier erobern. Doch auf der „Unterweißenbach“-Prüfung traf der Mitsubishi-Pilot mit dem Heck einen Baum: „Wir mussten den Retourgang einlegen und haben so an die 20 Sekunden verloren.“ Da jedoch Tarabus von Problemen mit dem Differenzial heimgesucht wurde, gelang Harrach endgültig der Sprung auf Rang vier, Tarabus fehlen bereits 24,8 Sekunden. Harrach, der damit auch überlegen im Production Cup der ERC führt, hat mit seiner beherzten, grandiosen Fahrweise wie schon im Vorjahr gute Chancen auf den Colin McRae Award….

Etwas mehr als eine Minute hinter Tarabus belegt Andi Aigner Platz sechs, es folgen Gryazin, Odlozilik, Consani und Neubauer auf den weiteren Top 10-Plätzen.

Hermann Neubauer liegt damit auch weiterhin auf Platz zwei im Production Cup der ERC.

In der 2wd-Wertung der ERC führt weiterhin Michael Böhm überlegen vor Josef Petak.

Um 16.20 Uhr wird die letzte Prüfung, die 25 Kilometer SP „Aistal“ in Angriff genommen – die ORM-Piloten kämpfen auf der Powerstage wie erwähnt um zusätzliche Punkte nach dem Schema 3-2-1.

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