RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fanatische Fans verhindern Platz zwei für Peugeot

Marcus Grönholm beendet die Rallye nach unverschuldetem Ausrutscher auf Platz fünf, Markko Märtin wird beim ersten Einsatz Vierter.

Mit Rang vier und fünf endete die Rallye Monte Carlo, der traditionelle Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft, für die Peugeot-Werkspiloten Markko Märtin und Marcus Grönholm.

Doch fanatische Zuschauer verhinderten ein besseres Ergebnis: Marcus Grönholm, der Weltmeister der Jahre 2000 und 2002, der mit seinem Peugeot 307 WRC auf der ersten Etappe den zweiten Rang erobert hatte, rutschte auf Schnee, den Zuschauer ihm in den Weg geschaufelt hatten, gegen einen Felsen.

"Auf der viertletzten Prüfung der Rallye hatten Fans in einer engen Rechtskurve Schnee auf die feuchte Straße geworfen", berichtete Grönholm. "Wir sind von der Strecke gerutscht und haben uns ein Rad abgerissen."

Während Petter Solberg, der Weltmeister von 2003, an der gleichen Stelle aufgeben musste, rettete Grönholm seinen Peugeot 307 WRC mit fünf Minuten Zeitverlust ins Ziel der Prüfung.

Am Ende der Rallye belegte Grönholm noch Rang fünf. "Immerhin habe ich noch vier WM-Punkte geholt", tröstete er sich. Der Finne mit schwedischer Muttersprache blickt optimistisch in die Zukunft: "Bei der Rallye Schweden Anfang Februar beginnt für uns die WM-Saison richtig. Dort wollen wir ein Top-Ergebnis verbuchen."

Peugeot Neuzugang Markko Märtin feierte seinen Einstand im Werksteam mit einem vierten Rang. "Ich habe anfangs noch einige Zeit gebraucht, um mich an den relativ großen Peugeot 307 WRC zu gewöhnen", erklärte der Este. "Ich habe bei dieser Veranstaltung viel über die Reifen und das Fahrzeug gelernt."

"Obwohl wir natürlich enttäuscht sind, dass Marcus Grönholm seinen guten zweiten Rang verloren hat, sehen wir auch einige positive Elemente", erklärte Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport.

"Beide Peugeot 307 WRC haben zuverlässig funktioniert. Das zeigt, welchen Fortschritt wir seit der vergangenen Saison gemacht haben. Und obwohl Marcus Grönholm mit den neuen Pirelli-Reifen noch nicht vertraut war, ist er die beste Rallye Monte Carlo seiner Karriere gefahren."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Monte Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

Lavanttal Rallye ist bereit

Lavanttal Rallye in den Startlöchern

Österreichs älteste und nach wie vor aktive Rallye findet vom 9. bis 11. April 2026 im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg statt.

Österreicher @ Veszprem & Ciocco

Stohl nach starkem ersten Tag out

Manfred Stohl und Peter Müller lagen nach Tag 1 der Veszprem Rallye in Führung - am verregneten zweiten Tag blieb man auf Platz zwei stromlos liegen. Lichtenegger/Ettel in Ciocco auf Rang 22.

Achim Mörtl Kolumne: Ausblick Lavanttal

Vom „Mitfahren“ und anderen Ausweichmanövern

Mit gewohnt spitzer Feder analysiert motorline.cc-Kolumnist Achim Mörtl die Herangehensweise von Michael Lengauer vor der Lavanttal Rallye - ein wenig „Empörungsgymnastik“ für die Osterfeiertage…

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.