RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nur ein WM-Punkt für Subaru

Chris Atkinson holt den einzigen WM-Punkt für Subaru. Petter Solberg schied vorzeitig mit Motorschaden aus, Stephane Sarrazin flog von der Piste.

Das Unglück nahm bereits am Donnerstag seinen Lauf. Auf seinem fünften Shakedown-Run verlor Petter Solberg die Kontrolle über seinen Subaru Impreza WRC 2006, kam von der Strecke ab und kollidierte in der Folge mit zwei Bäumen. Solberg erzählte: "Die Session hat wirklich gut begonnen, wir konnten vier problemlose Läufe absolvieren und ich kann sagen, dass sich der Wagen stark verbessert hat. Vor dem fünften Lauf haben wir einige Änderungen am vorderen Setup vorgenommen, was zu einem leichten Untersteuern geführt hat. In den letzten beiden Kurven kam ich von der Linie ab und drehte mich auf losem Schotter in die zwei Bäume."

Solberg und Co-Pilot Phil Mills blieben bei dem Unfall unverletzt - der Wagen jedoch wurde schwer beschädigt. Das Team konnte über Nacht den Impreza startklar bekommen. "Die Jungs haben wirklich Vollgas gegeben", streute der Norweger seinen Mechanikern Rosen. Den ersten Tag der Deutschland-Rallye beendeten Solberg/Mills dann auch als Fünfte. "Ich denke, dass wir mit dem Impreza große Fortschritte machen konnten, aber bei den Reifen haben wir die falsche Wahl getroffen", sprach Solberg jene Probleme an, welche das unberechenbare Wetter den meisten Piloten bereitete.

Am zweiten Tag jedoch, auf der neunten Wertungsprüfung, ereilte Solberg unverhofft ein Motorschaden, er musste den Wagen abstellen. Solberg erklärte: "Wir müssen die positiven Dinge betrachten. Der Wagen hat sich stark verbessert, mit den richtigen Reifen waren wir auch sehr schnell unterwegs."

Asphalt-Spezialist Stephane Sarrazin lag am Ende der zweiten Etappe auf Rang 8 - doch am Sonntag musste auch er aufgeben: "Es ist sehr frustrierend. Wir konnten um den siebenten Platz kämpfen, ich hatte ein gutes Gefühl im Auto. Wir haben gerade erst einen Kilometer zurückgelegt, als wir von der Straße abkamen und leider nicht mehr weiterfahren konnten."

So blieb Chris Atkinson der einzige Subaru-Pilot in den Punkterängen. Atkinson belegte Rang 8 und erklärte: "Wir kamen hier her, in der Hoffnung Punkte zu holen - und das ist uns auch gelungen. Generell war es eine sehr nützliche Rallye für uns."

Abschließend erklärte Sportdirektor Luis Moya: "Das war nicht gerade die beste Rallye für uns. Positiv ist jedoch, dass wir unsere Konkurrenzfähigkeit auf Asphalt gegenüber Korsika und Catalunya verbessern konnten. Wir hoffen, dass uns diese Verbesserungen bei den kommenden Rallyes helfen werden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.