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Ein Blick hinter die Kulissen

Vom 10. bis zum 13. August wird in der Region rund um Trier die Rallye Deutschland abgehalten. Ein Blick hinter die Kulissen des Großevents.

Die vier Mitarbeiter im permanenten ADAC-Rallyebüro in Birkenfeld können gelassen bleiben, denn die Organisation der Deutschland-Rallye läuft wie am Schnürchen – und auch auf Hochtouren. Eine Mammut- und Sisyphusarbeit liegt bereits hinter ihnen.

Der amtliche Genehmigungsantrag über 152 Seiten inklusive 31 selbst gezeichneten Land- und Lagekarten wurde bereits vor Monaten positiv beschieden. Die 73 Bürgermeister oder Ortsvorsteher in der Rallye-Region rund um Trier, Baumholder und St. Wendel gaben längst ihren behördlichen Segen und fühlten sich auch dieses Jahr wieder bestens informiert.

Die Ausstattung des Rallye-Hauptquartiers in Trier (ab Montag, 7. August bis Sonntag 13. August) und für den Zentralservice am Bostalsee ist ebenfalls seit Wochen geordert und die pünktliche Lieferung oder Montage bestätigt: Rund 160 Telefonleitungen müssen entlang der Strecke und im Rallyezentrum als Zeitanschlüsse installiert werden. Außerdem werden noch rund 60 Mobil-Telefone ausgegeben. Zusätzlich sind 18 Computer-Drucker, 24 Laptops, 18 Telefax-Geräte und acht Hochleistungskopierer aufzustellen.

Allein am 10./11. Juli expedierte die Birkenfelder ADAC-Crew 85 Pakete und Päckchen mit insgesamt 471 Road-Books, 266 Rallye-Guides, 393 Zuschauer-Kits, 876 Streckenkarten und 224 Fahrzeug-Kennzeichnungen. Die Zieladressen: Die 78 genannten Teams aus 27 Nationen. Noch lagern im bekannten ADAC-Zentrallager in Herrstein rund 420.000 Meter Trassierband für 19 Bestzeitprüfungen, 42.000 Meter Zwiebelzaun, 12.500 Meter Absperrgitter, 3.500 Meter ADAC-Spannband sowie 6.700 Hinweis- und Richtungsschilder.

Die ersten der knapp 70 Boxen sind bereits bestückt und werden nach exaktem Einsatzplan durch rund 150 Fahrzeuge zeitgerecht verteilt und von Helfern entsprechend aufgehängt, gespannt oder aufgestellt.

Allein für die Lenkung der wieder über 200.000 erwarteten Zuschauer sind 48 Großtafeln vorgesehen, die direkt auf den Autobahnen in der Rallye-Region aufgestellt werden und die günstigste BAB-Abfahrt zu Zuschauerzonen anzeigen. Etwa 1.400 Richtungspfeile von der Abfahrt bis zum Zuschauerpunkt und zurückweisen dann dem Publikum den idealen Weg. Mit 31 Ortsvereinen schloss der ADAC für die 83 Zuschauerzonen Verträge, um Bewirtung und Parkplätze fürs Publikum sicher zu stellen.

Die 30 wichtigsten Zuschauerareale sind zusätzlich beschallt und acht Sprecher versorgen die Fans wechselweise in vier Sprachen mit Rallye-Informationen. Und damit es entlang der Rallye-Strecke oder im Zentralservice am Bostalsee nicht anrüchig wird, lässt der ADAC 209 Mobil-Toiletten aufstellen.

Für die über 450 akkreditierten Journalisten aus aller Welt stehen im Media-Hauptquartier im Bosaarium 104 Telefone und Telefaxeparat bereit. Zudem wird für die schnelle Internet-Kommunikation ein WLAN-System mit acht Access Points, Router und Server konfiguriert, damit die Medien-Vertreter direkt von ihren Arbeitsplätzen aus kabellos Bild- und Text-Übertragungen in die ganze Welt vornehmen können.

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