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IAA: Seat Ibiza Cupra mit 192 PS

Aufsteiger

Pünktlich zur Frankfurter IAA erneuert Seat die Cupra-Version seines Kleinwagens Ibiza. 192 PS wirken dabei auf die Vorderräder ein.

mid/wp

Unter der Haube des Vier-Meter-Sportlers Seat Ibiza Cupra schlägt jetzt das kräftige Herz des VW Polo GTI, und es übertrifft in allen Leistungsdisziplinen das bisher eingesetzte 1,4-Liter-Aggregat.

Einen Preis für den stärksten und ausschließlich mit zwei Türen plus Heckklappe angebotenen Ibiza gibt es noch nicht.

Für Seat-Chef Jürgen Stackmann ist diese Cupra-Variante nicht nur der Kern von Seat und eine Ikone der Marke, sondern auch der Beleg dafür, wie schnell und wie konsequent sich seine Marke weiterentwickelt.

Das gilt natürlich besonders für die Fahrleistungen des knapp 1,3 Tonnen wiegenden Sport-Ibiza: Aus dem Stand kommt der wie seine schwächeren Brüder über die Vorderräder angetriebene Cupra laut Hersteller in 6,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht in der Topliga der kompakten Sportler mit Alltagstauglichkeit eine Spitze von 235 km/h.

Der jetzt im Rahmen einer besonderen Modellaufwertung installierte 1,8-Liter-Vierzylinder ist ein High-Tech-Aggregat: 141 kW/192 PS produziert es, das sind 12 PS mehr als bisher im Ibiza Cupra. Den weit größeren Fortschritt bietet aber neue Kraftband für den Antritt aus niedrigen Drehzahlen.

Statt wie bisher 250 Newtonmeter, werden jetzt 320 Nm zum flotten Beschleunigen und dem druckvollem Gewinnen der Steigungen zur Fahrerverfügung bereit gestellt.

Gleichzeitig liefert der per Abgasturbolader unterstützte und mit einer Kombination aus Direkt- und Indirekteinspritzung gefütterte Vierzylinder seinen Drehmoment-Bestwert bereits bei 1.450 Umdrehungen in der Minute und hält diesen Dampfhammer-Wert bis 4.200/min.

Das verspricht rasantes Hochdrehen ebenso wie konstante Beschleunigung im höheren Gang bis zur Höchstgeschwindigkeit. Dennoch begnügt sich der Ibiza Cupra laut Seat nach Norm mit 6 Liter Super für 100 Kilometer.

Während am emotional aufgeladenen Ibiza-Design die neue Kraftkur keine Spuren hinterlässt, wurden Fahrwerk, Innenraum und die gesamten Konnektivitätssysteme entschlossen überarbeitet.

Ultimative Härte allein ist auch in der Liga der Kraftzwerge nicht mehr gefragt. Deshalb regelt die Selective Suspension mit der Wahl zwischen komfortabler oder sportlicherer Abstimmung den Charakter des Fahrwerks. Und bindet das Verhalten der Lenkung gleich mit ein.

In Kurven bemüht sich ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial über das Abbremsen ausgewählter Räder um bessere Agilität und präziseres Fahrverhalten. Wie die Vorderräder mit der neuen Leistung umzugehen wissen, das kann nur der erste Fahrtest zeigen

Weil der Cupra auch der intensivste Seat ist, durfte am Interieur nicht gespart werden. Verarbeitung und Materialwahl zeigen die neue Wertigkeit der spanischen Marke und mit dem Konnektivitätssystem Full Link wird eine Online-Verbindung für Apple- und Android-User geboten.

Eine neue DriveApp hält Verbindungen zu Facebook oder Twitter und informiert mit Sprachausgabe und liest die angeforderten Nachrichten vor.

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