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Subaru ist von Monte-Sieg überzeugt

Am 29. Jänner fällt das FIA-Berufungsgericht in Paris die endgültige Entscheidung, wer die Monte Carlo Rallye 2002 gewonnen hat.

Bernhard Eder

Subaru-Teamchef David Lapworth ist überzeugt, dass Tommi Mäkinen am 30. Jänner vom FIA-Berufungsgericht in Paris zum Sieger der Monte Carlo Rallye 2002 erklärt wird. Die Verhandlung wird schon am 29.1. stattfinden, die Bekanntgabe des Ergebnisses gibt´s erst einen Tag später.

Beim WM-Saisonauftakt in Monte Carlo war auf der Straße zwar Citroen-Pilot Sebastien Loeb der Schnellste, allerdings schwebt über dem Triumph des jungen Franzosen das Damoklesschwert einer Zwei-Minuten-Strafe.

Die Strafe – ausgesprochen wegen unerlaubten Reifenwechsels in einer dafür nicht vorgesehen Servicezone – wurde von der Monte-Rennleitung nach Citroen-Protest vorerst ausgesetzt. Die Beweislast liegt jetzt allerdings bei Citroen.

Die Franzosen argumentieren, dass Loeb keinen Vorteil durch den illegalen Reifenwechsel hatte – allgemein wird allerdings erwartet, dass die FIA die Zwei-Minutenstrafe der Monte-Carlo-Rennkommissäre bestätigen wird. In diesem Fall würde Loeb von Rang eins auf zwei zurückfallen.

"Wir freuen uns darauf, das Resultat des Berufungsgerichts so bald als möglich zu hören", ist sich Lapworth seiner und Tommi Mäkinen´s Sache ziemlich sicher. "Tommi war davon überzeugt, Loeb auf der Straße besiegen zu können, aber als wir von der Strafe für Loeb hörten, hat er aus taktischen Gründen zurückgesteckt."

"Keine Frage, Sebastien fuhr eine äußerst gute Rallye, aber es ist offensichtlich, dass seine Mannschaft die Regeln gebrochen hat und die Rennleitung entschieden hat, ein Strafe auszusprechen."

In die gleiche Kerbe schlägt Subaru-Sport-Direktor George Donaldson: "Citroen ist sehr mutig, das Berufungsgericht zu bemühen. Die Person, die ich ehrlich bedauere, ist Sebastien Loeb. Ich habe Vertrauen in die FIA. Die ursprüngliche Entscheidung der Rennleitung war absolut richtig."


(c) Motorsport.at/haymarket

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