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Vorschau Skoda

Skoda startet mit Skandinavien-Power (Eriksson und Gardemeister sind neu im Team) in die Saison 2002, im Vorjahr gab´s bei der Monte für die Tschechen einen Achtungserfolg...

Bernhard Eder

Im Vorjahr erreichte Skoda in Monte Carlo mit einem vierten Platz das zweitbeste Saisonresultat. Armin Schwarz, der für die letztjährige Monte-Topplatzierung verantwortlich zeichnete, ist zwar nicht mehr beim Team, nichtsdestotrotz gibt man sich im Lager der Tschechen für den klassischen Saison-Opener vorsichtig optimistisch.

Kenneth Eriksson, 45, mit Saisonende von Hyundai zu Skoda gewechselt: "Das Octavia WRC läuft sehr gut. Wir hatten tolle Tests in Schweden, ich bin zuversichtlich." Der Schwede bestreitet heuer seine erste Monte Carlo Rallye seit 1994. "Für mich ist das Ganze eine große Herausforderung - neues Auto, neue Co-Pilotin (Tina Thörner, d. Red.), neue Route. Ganz entscheidend wird die richtige Reifenwahl."

Seine Skoda-Premiere feiert in Monte Carlo auch Toni Gardemeister. Der 26-jährige Finne strotzt vor Optimismus: "Ich will nicht zu viel versprechen, aber bei all meinen bisherigen Monte-Carlo-Rallyes habe ich ein gutes Resultat erzielt. Ich hoffe auf Punkte. Mit dem Octavia WRC komme ich bereits sehr gut zurecht, es ist wirklich sehr einfach zu fahren."

Dritter Skoda-Pilot am Start wird der junge Tscheche Roman Kresta sein. Der 25-Jährige kann es kaum erwarten, seinen ersten von insgesamt sieben geplanten WM-Einsätzen 2002 zu absolvieren, setzt sich allerdings eher bescheidene Ziele: "Ich weiß, dass die Monte ein sehr schwieriges Event ist. Ich möchte in erster Linie ins Ziel kommen. "

Skoda Teamchef Pavel Janeba erwartet sich vom Saisonauftakt erste Erkenntnisse, ob man in der Winterpause gut gearbeitet hat: "Die Monte wird uns eine vorläufige Antwort auf die Frage geben, ob wir mit unseren Entwicklungen die richtige Richtung eingeschlagen haben."

"Die neuen Fahrer und Roman haben zwar gesagt, dass sie bei den Tests mit dem Octavia WRC glücklich waren, allerdings wird man erst an den SP-Zeiten sehen, wo wir stehen. Ich bin gespannt, ob wir einen Top-Ten-Platz schaffen."

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