MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Loeb weiterhin klar in Führung

Nach SP 8 führt Sebastien Loeb (Citroen) mit 39.7 Sekunden Vorsprung auf Tommi Mäkinen (Subaru), 3. McRae (Ford) - Stohl weiter auf dem Vormarsch, Doppelreiter nach Getriebeproblemen und Zeitstrafe nur noch Junior-WM-Achter.

Bernhard Eder

Citroen-Jungstar Loeb nicht zu stoppen

Sebastien Loeb ist in Monte Carlo weiterhin auf Kurs zu seinem ersten WM-Laufsieg bei den "Großen". Der Super-1600-Champ 2001, im Vorjahr beim WM-WRC-Debüt in San Remo auf Anhieb toller Zweiter, hat auf den ersten drei SP´s der 2. Etappe seinen Vorsprung auf Tommi Mäkinen (Subaru) um weitere drei Sekunden ausgebaut, liegt nunmehr bereits 39.7 Sekunden vor dem vierfachen Ex-Weltmeister.

Auf der mit 12 km relativ kurzen Eröffnungs-SP des Tages von Pont de Clans nach Villars-sur-Var schaffte Loeb zwar nur die vierte Zeit, aber schon auf SP 7 (Puget-Theniers – Toudon, 26.76 km) schlug der 25-jährige Franzose mit Bestzeit zurück. SP 8 (Coaraze-Loda, 23.05 km) ging dann wieder an Mäkinen, der Loeb 6.3 Sekunden abnehmen konnte.

Ein spannendes Duell entwickelt sich um Rang drei: Peugeot-Pilot Marcus Grönholm überholte auf SP 7 mit der zweitschnellsten Zeit Ford-Ass Colin McRae, der Schotte konterte jedoch auf SP 8 prompt, nahm Grönholm 11.8 Sekunden ab und liegt nunmehr wieder 8.6 Sekunden vor dem Finnen.

Richard Burns (Peugeot) weiterhin mit einer bestenfalls durchschnittlichen Performance, der Weltmeister profitiert allerdings vom Pech seines Ex-Kollegen bei Subaru, Petter Solberg, und stößt auf Rang sechs nach vor. Solberg, der die Eröffnungs-SP des Tages gewonnen hatte, verlor bei einem Ausritt auf SP 7 wertvolle Zeit, beschädigte dabei auch seinen Impreza leicht.

Nicht mehr mit von der Partie sind seit SP 7 Roman Kresta und Harri Rovanperä: Peugeot-Privatier Rovanperä musste mit Aufhängungsdefekt w.o. geben, Skoda-Pilot Kresta schied durch Unfall aus.

Unterschiedlich läuft´s für die beiden Österreicher: während sich Manfred Stohl mit den SP-Zeiten 12, 10(!) und 12 auf den 17. Gesamtrang verbessert, verliert David Doppelreiter durch Getriebeprobleme viel Zeit. Der Peugeot 206 des WM-Debütanten fährt gegen Ende von SP 7 schließlich nur noch mit einem Gang, das Getriebe muss anschließend gewechselt werden.

Leider schaffen´s die Mechaniker nicht ganz in der Zeit, David werden für die Zeitüberschreitung beim Service weitere 2:30 Minuten Strafe aufgebrummt, er fällt damit auf Zwischenrang acht zurück. Mit neuem Getriebe kommt der Österreicher hoffentlich wieder in die Punkteränge nach vor, auf Rang sechs fehlen Doppelreiter 2:13.9 Minuten.

Das aktuelle Zeitenservice finden sie in der linken Navigationsleiste unter dem Punkt "Telegramm".

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye WM Monte Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.