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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Glück für Lotus und Kraihammer

Nachdem bei Lotus wegen einer offenen Forderung des Entwicklers Teile der Wagen beschlagnahmt wurden, scheint der Streit zur Seite gelegt worden zu sein.

Lotus kann in Le Mans endlich ins Geschehen eingreifen. Nachdem die französischen Behörden am Dienstagnachmittag wegen einer gerichtlichen Verfügung wichtige Bauteile des LMP2-Teams gepfändet hatte, ist nun die Bahn wieder frei. Colin Kolles erreichte bei einem Termin vor dem Tribunal in Le Mans am Mittwochnachmittag die Freigabe des Equipments. Sofort nach der Entscheidung des Gerichtes schickte das Team Christophe Bouchut mit zwei Stunden Verspätung in das Freie Training. Das Schwesterauto mit Dominik Kraihamer, Thomas Holzer und Jan Charouz wird im ersten Qualifying ab 22:00 Uhr fahren.

Die Pfändung der Lotus-Teile war am Dienstag um 17:00 Uhr aufgrund angeblich offener Forderungen von LMP-Entwickler Stephane Chosse durchgeführt worden. Der Franzose, der mit seinem Unternehmen Adess den Lotus T128 entworfen hatte, stellte den Behörden eine Forderung von 780.000 Euro dar. Ob sich diese Angaben beim Termin am Mittwoch als haltlos erwiesen, ist unklar. Sicher ist aber offenbar, dass die Streitigkeiten zwischen Kolles und Chosse erst nach Abschluss des 24-Stunden-Rennens an der Sarthe fortgesetzt werden. Nun steht zunächst der Sport im Fokus.

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