MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans

Toyota verliert einen Platz an Audi

Der Toyota mit Alexander Wurz am Steuer rutscht aus den Podiumsplätzen auf den vierten Rang ab. Es bleibt weiterhin spannend.

Knapp drei Stunden vor Rennende ist der Toyota mit der Startnummer 7 aus den Podestplätzen gefallen. Alexander Wurz hatte bei wechselhaften Bedingungen in der Nacht einen langen Stint hingelegt und dann zuerst an Kazuki Nakajima und an Nicolas Lapierre übergeben, der dem Druck vom Jarvis-Audi nicht länger standhalten konnte und jetzt nur noch an vierter Stelle liegt.

Nakajima sorgte bei Toyota für eine Schrecksekunde, als er sich in der Dunlop-Kurve drehte und so rund 20 Sekunden liegen ließ - bei den heutigen Wetterbedingungen übrigens keineswegs ein Einzelfall. "Der Grip", erklärt Wurz, "war nicht perfekt, daher war es schwierig, die Rundenzeiten aus dem Auto zu quetschen. Aber so ist es hier halt manchmal."

"Ich bin happy mit meinem Stint, bei dem ich fast vier Stunden im Auto saß", so der Österreicher. "Wenn du so lang im Auto sitzt, wird es irgendwann ermüdend, aber dafür habe ich gut trainiert. Am Anfang war es sehr schwierig, mit Slicks im Nassen zu fahren, aber dann fand ich meinen Rhythmus. Ich hatte ein paar kleinere Probleme und es gab einige Safety-Car-Phasen."

Das Trio Davidson/Buemi/Sarrazin fährt indes unverändert Platz zwei entgegen, gut zwei Minuten vor dem Audi und gut eine Runde hinter Kristensen/Duval/McNish. Sarrazin büßte Zeit ein, als er in der Boxengasse auf das Safety-Car warten musste, wodurch er wieder aus der Führungsrunde fiel. Anschließend konnte er jedoch ein konstantes Tempo anschlagen.

"Bisher läuft es gut", sagt Sarrazin. "Der Stint war wegen der langen Safety-Car-Phase ein ziemlich langer für mich. Wir blieben auf der Strecke und machten keine Fehler, obwohl der Regen kam und es im Nassen sehr schwierig war. Das Team hat großartige Arbeit geleistet. Es sind noch ein paar Stunden zu fahren, also werden wir attackieren. Mal sehen, was noch passiert, denn dieses Rennen ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

Weitere Artikel:

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt