MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans

Erneuter Führungswechsel

Mark Webber rollt mit dem zweitplatzierten Porsche aus, der zweite Wagen steht mit Getriebeproblemen in der Box.

Beide Porsche 919 hybrid stehen zwei Stunden vor Rennende in der Box. Mark Webber ist vor kurzem auf der Strecke ausgerollt und musste den wunden Porsche nur mit Hilfe des Elektroantriebs zurück an die Box bringen. Wenig später die Ernüchterung: Aus für den Porsche mit der Nummer 20. Webber/Hartley/Bernhard sind bis dahin auf dem aussichtsreichen zweiten Platz hinter dem Audi #2 gelegen. Nur knapp 30 Sekunden trennten die beiden Wagen an der Spitze des Feldes.

Man versuchte, den Fehler schnell zu finden und zu beheben, musste aber schließlich aufgeben. "Es war die Ölpumpe", sagt Webber. Der Australier war am Ende statt Brendon Hartley auf die entscheidende Schlacht gegen den Audi von Treluyer/Lotterer/Fässler angesetzt worden. Der R18 war zwar das schnellere Auto, aber angesichts der ungewöhnlich vielen Defekte im Lager von Audi wollte man wenigstens den Druck hochhalten. Mit einem 919, der wegen Bremsproblemen keine perfekte Balance mehr hatte, hatte man mindestens Platz zwei im Visier.

"Jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Ich selbst habe breite Schultern und kann mit so etwas umgehen, aber für all unsere jungen Mechaniker tut es mir extrem leid", fühlt Webber mit seiner Mannschaft. "Wir haken das aber jetzt schnell ab, kommen dann in den folgenden Rennen stark zurück und holen uns gute Ergebnisse. Bis zu unserem Ausfall war es ein spannendes und enges Rennen, das mir sehr viel Spaß gemacht hat", sagt der Australier.

Wenig später folgte für die Zuffenhausener die nächste Hiobsbotschaft: Getriebegeräusche am Schwesterfahrzeug mit der Nummer 14. Der Wagen von Dumas/Jani/Lieb steht derzeit in der Box, die Mechaniker schuften verzweifelt, damit wenigstens ein Wagen den Zieleinlauf schafft.

Besser läuft es für die beiden Österreicher, die auf einem Porsche das 24-Stunden-Rennen bestreiten. Der Elfer von Lietz/Holzer/Makowiecki liegt auf P2 der GTE-Pro, Klaus Bachler liegt mit dem Proton-Competition-Porsche auf Platz zwei der GTE-Am.

Christian Klien glänzt mit Top-Zeiten in der LMP2, doch seine Teamkollegen können das Tempo des ehemaligen F1-Piloten nicht mitgehen. Hirsch/Brandela sind pro Runde zehn Sekunden langsamer als Klien, deshalb findet er sich auf der fünften LMP2-Position wieder, hinter dem Oreca-Nissan von Loeb-Racing.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

- special features -

Weitere Artikel:

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

Beim Privattest von Rahal Letterman Lanigan Racing am Mittwoch in Homestead fuhr Mick Schumacher seinen IndyCar-Boliden erstmals im Oval, und ist begeistert

Letzte Chance für Hamilton?

Ferrari präsentiert den SF-26 für 2026

Ferrari hat den SF-26 für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Die Scuderia wartet in der Königsklasse mittlerweile seit 18 Jahren auf einen weiteren WM-Titel

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken