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20. Rallyesprint

Ungleiche Brüder...

Wenn das Auto nicht will, ist der Fahrer machtlos. So auch Bernhard Jahn, der nach vielen Schwierigkeiten einen Motorschaden zu verzeichnen hatte.

Wie unterschiedlich Wagen des gleichen Typs sein können, vor allem Rallyewagen, mussten Bernhard und Petra Jahn beim Rallyesprint mit aller Härte erfahren. Wir erinnern uns: Dreimal ist Bernhard Jahn mit einem Subaru Impreza, an dem nur mäßige Änderungen in Richtung Gruppe A vorgenommen worden sind, bei einer Rallye angetreten, und dreimal war er im Ziel.

Es ging auch recht zügig voran, so dass man schöne Siegeslorbeeren ins Tuning Center Freistadt mitnehmen konnte. Nicht so diesmal: Der blaue Gruppe N-Subaru nahm nur unwillig Gas an, geradezu so, als würde er sich dagegen wehren wollen, durch das Käshof-Ziel gesteuert zu werden. Noch dazu zeigte der Wagen überhaupt nicht die Zuverlässigkeit, die seinen Typenverwandten bisher auszeichnete:

Schon auf SP 1 hatte sich ein Splint des Schalthebels gelöst, nach einer Minute und 20 Sekunden Stillstand ging es 12 Kilometer im 4. Gang dahin, und so beendete man die Rallye nach dem ersten Tag an 56. Stelle. Zu allem Überdruss wurde auch noch ein Hinterrad an einem Brückengeländer eliminiert.

Es gelang zwar im Lauf der Veranstaltung noch, die Position im Klassement zu verbessern, die Zeiten blieben jedoch angesichts des enormen Leistungsdefizits weit unter den Erwartungen.

Konkret: Mehr als Platz 31 war nicht drin. Dort lag das Freistädter Subaru-Team vor der letzten SP, wo die eher unscheinbare Fahrt durch einen umso wilderen Zwischenfall gestoppt wurde: Der Motor war mit einem lauten Knall hochgegangen. Die absolute Krönung eines desaströsen Wochenendes.

Die Verbitterung sollte sich dennoch in Grenzen halten: Es war der erste Ausfall von Bernhard, seit er mit Ehefrau Petra fährt, und überzeugende Leistungsbeweise wurden mit dem Ex-Trneny-Subaru bereits zur Genüge erbracht.

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