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Keine Punkte

Pech für Subaru beim Saisonauftakt in Monte Carlo, Solberg rutscht unverschuldet ins Aus, Sarrazin bleibt ebenfalls punktelos.

Das Subaru World Rally Team hatte sich für den traditionellen Saisonauftakt in Monte Carlo einiges vorgenommen. Vizeweltmeister Petter Solberg nahm das Podium ins Visier, für Neuzugang Stéphane Sarrazin ging es vorerst einmal darum, das Auto kennen zu lernen.

Nach dem ersten Tag lagen beide Piloten im Plansoll, Solberg belegte Rang vier und war durchaus in Schlagdistanz zum Podium, Sarrazin erreichte das Etappenziel nach solider Fahrt an neunter Position. Der zweite Tag brachte für Petter Solberg neuerlich Rang vier, sein neuer Teamkollege rutschte auf SP 6 gegen eine Absperrung und beschädigte sein Subaru Impreza WRC dabei so schwer, dass der Tag für ihn gelaufen war.

Nach dem neuen Reglement war es ihm zwar möglich, auf der dritten Etappe wieder ins Geschehen einzugreifen, da man pro versäumter SP allerdings fünf Strafminuten aufgebrummt bekommt, war die Rallye im Hinblick aufs Gesamtklassement für Sarrazin gelaufen.

Und just am Finaltag sollte auch Petter Solberg Pech haben, Zuschauer schütteten Schnee in eine Kurve, Solberg und auch sein Kontrahent Marcus Grönholm rutschten darauf gegen eine Mauer und rissen sich das linke Vorderrad aus. Während Grönholm seinen Boliden noch über die Distanz retten konnte, war die Rallye für Solberg an dieser Stelle zu Ende:

„Ich bin extrem enttäuscht, es scheint so als würde mir die Rallye Monte Carlo kein Glück bringen. Wir haben keine Fehler gemacht und sind im Gesamtklassement immer weiter nach vorne gekommen und dann das. Es ist umso frustrierender für mich, da ich eine tadellose Platzierung vor Augen hatte...“

Teamkollege Stéphane Sarrazin ärgert sich indes über seinen Fehler auf der zweiten Etappe: „Ich bin nach wie vor unglücklich über den Crash am Samstag, im Großen und Ganzen darf ich aber über die Fortschritte währen der Rallye nicht unzufrieden sein. Ich habe viel über das Auto und die Reifen gelernt und freue mich schon auf den nächsten Einsatz in Schweden.“

Teamchef David Lapworth: „Die Strategie war es, bei der Monte viele Punkte zu sammeln, dieses Ziel haben wir klar verpasst. Andererseits bin ich mit der Performance unseres Autos auf Asphalt sehr zufrieden und abgesehen von Kleinigkeiten war das Subaru Impreza WRC sehr zuverlässig. Stéphane Sarrazin hat bewiesen, dass er schnell lernt, das stimmt uns für die Zukunft optimistisch.“

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