RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Loeb & Sordo spielen Bestzeiten-Pingpong

Der Regen kam für einige Piloten völlig unerwartet. Sébatien Loeb führt. Marcus Grönholm verliert Rang 3, Manfred Stohl rutscht auf Rang 7 ab. Andreas Aigner 8.

Michael Noir Trawniczek

Die beiden Kronos-Piloten Sébastien Loeb und Dani Sordo scheinen in den Weinbergen in einer eigenen Liga zu fahren. Abwechselnd knallen sie die Bestzeit in den Asphalt, auf SP 6 war wieder Sordo schneller - allerdings nur um läppische vier Zehntelsekunden. Hinter Sordo und Loeb landeten Gardemeister, Atkinson, Pons und Duval.

Marcus Grönholm konnte nur die zwölftschnellste Zeit fahren, weshalb der Ford-Pilot seinen dritten Gesamtrang an Petter Solberg abtreten musste. Schlimmer noch: Auch Toni Gardemeister zog an dem Finnen vorbei - Gardemeister liegt als neuer Gesamt-Vierter 5,1 Sekunden vor Grönholm. "Ich habe den härtesten Reifen gewählt, es regnet nun auf allen Prüfungen, ich kann überhaupt nichts tun, ich kann nur noch den Wagen auf der Straßen halten", erklärte ein "verschnupfter" Marcus Grönholm.

Auch bei Stohl: Der totale Reifen-Fehlgriff

Und auch Manfred Stohl fiel dem verrückt spielenden "Wettergott" zum Opfer - nachdem der Peugeot-Pilot nur die zehntschnellste zeit markieren konnte, rutschte Stohl auf Rang 7 (8 Sekunden hinter Duval) ab, er liegt damit direkt vor Andreas Aigner, der Gesamtrang 8 halten konnte. 13,2 Sekunden hinter Aigner lauert Subaru-Pilot Chris Atkinson, dahinter Hirvonen, Sarrazin, Pons, Kopecky, Tsojen und Ekström auf den Rängen 10 bis 15.

Manfred Stohl erklärte gegenüber dem WRC-Radio: "Unseren Informationen zufolge hätte es den ganzen Nachmittag über trocken sein sollen, wir haben die komplett falschen Reifen, mit der härtesten Mischung am Auto - es ist unmöglich, so zu fahren."

Derzeit läuft SP 7 - um 16.52 Uhr wird die letzte Sonderprüfung des heutigen Tages, Moselwein, gestartet.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl