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Gardemeister driftete am schnellsten

Mitsubishi-Pilot Toni Gardemeister fuhr auf der Spezialprüfung die schnellste Zeit, dahinter Grönholm und P. Solberg. Loeb patzte, Stohl auf Rang 7. Aigner 10. der P-WRC (Gesamt-33.)

Michael Noir Trawniczek

Nicht Sébastien Loeb und auch nicht Marcus Grönholm, sondern Toni Gardemeister wird morgen Freitag die zweite Wertungsprüfung der Schweden-Rallye als Führender in Angriff nehmen. Der Mitsubishi-Pilot konnte bei der abendlichen, nur 1,9 Kilometer langen Zuschauerprüfung auf der verschneiten Specialstage in Karlstad die schnellste Zeit für sich verbuchen.

Marcus Grönholm im Ford belegte Rang zwei, dem Finnen fehlten 0,5 Sekunden auf die Bestzeit seines Landsmanns. Rang drei ging an Subaru-Speerspitze Petter Solberg, dem sechs Zehntel fehlten. Der Bestzeithalter des Shakedowns, Chris Atkinson im zweiten Subaru, kam über Rang 13 nicht hinaus. Mit einem Rückstand von 1,4 Sekunden belegte Mikko Hirvonen im zweiten Werks-Ford den vierten Rang, dahinter Jari-Matti Latvala im Stobart-Ford.

Eine starke Zeit lieferte Lokalmatador Patrik Flodin im Subaru Impreza S10 WRC, mit Platz sechs war Flodin der schnellste Schwede des Abends.

Die exakt gleiche Zeit fuhren Manfred Stohl im Citroen Xsara und Dani Sordo im neuen Werks-Citroen C4 - die beiden belegten mit einem Rückstand von 2,8 Sekunden Rang sieben. Auf Rang neun Gigi Galli im gelben Pirelli-Xsara, dahinter Henning Solberg (Stobart-Ford) auf Rang 10.

Ein abgewürgter Motor kostete Weltmeister Sébastien Loeb einige Sekunden - der Citroen-Werkspilot musste einen Rückstand von 8,1 Sekunden hinnehmen, konnte daher keinen Spitzenplatz belegen.

Andreas Aigner fuhr in seinem Mitsubishi Evo IV die zehntschnellste Zeit der P-WRC, insgesamt liegt Aigner auf Rang 33. Direkt vor ihm liegt Martin Prokop, der einen von Stohl Racing eingesetzten Mitsubishi pilotiert.

Richtig los geht es morgen Freitag - um 8.44 Uhr wird die 21,78 Kilometer lange Prüfung "Likenas1" in Angriff genommen.

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