RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Akropolis

Latvala führt - knapp dahinter Loeb und Sordo

Während Latvala seine Führung mit einer SP-Bestzeit sicherte, zog Loeb an seinem Stallkollegen Sordo vorbei. PWRC: Aigner seit SP 1 motorisch angeschlagen. Wimmer nach SP 2 auf Rang 42.

Michael Noir Trawniczek

Nachdem Sébastien Loeb auf der zweiten Prüfung die Bestzeit markieren konnte, legte Ford-"Komet" Jari Matti Latvala auf der 17,41 Kilometer langen SP 3 "Psatha" ein Schäuferl nach und konnte Loeb 2,7 Sekunden abknöpfen. Somit führt Latvala vor dem Mittagsservice 4,2 Sekunden vor Loeb. Dessen Teamkollege im Citroen-Werksteam, Dani Sordo belegt nach seiner drittschnellsten Zeit auf SP 3 den dritten Gesamtrang, Rückstand 6,2 Sekunden.

Mikko Hirvonen hadert weiterhin mit seiner "Staubsaugerfunktion", liegt mit 26,2 Sekunden Rückstand auf Rang vier - andererseits ist der Rückstand durchaus noch aufholbar, wenn am Samstag Latvala, Loeb oder Sordo die Prüfungen eröffnen muss.

Allerdings liegt Petter Solberg in seinem nagelneuen Subaru Impreza WRC2008 nur noch 1,2 Sekunden hinter dem 27-jährigen Finnen. Solberg konnte auf SP 3 die viertschnellste Zeit markieren. Der Norweger geht zufrieden in das Mittagsservice.

Sieben Sekunden hinter seinem Bruder belegt Henning Solberg im Stobart Ford den sechsten Gesamtrang. Diesen hat Urmo Aava verloren - der Este erzählt: "Ich habe auf der Prüfung gedacht, dass wir einen Reifenschaden haben und so bin ich fünf Kilometer lang sehr vorsichtig gefahren - bis wir bemerkt haben, dass wir gar keinen Reifenschaden haben." Der private C4-Pilot liegt nun 5,2 Sekunden hinter Henning Solberg auf dem immer noch sehr guten Rang sieben. Chris Atkinson im zweiten Subaru WRC2008 liegt 6,1 Sekunden hinter Aava auf Rang acht. Dahinter Per Gunnar Andersson im Suzuki SX4 WRC, Federico Villagra im Munchi's Ford sowie Toni Gardemeister im zweiten Werks-Suzuki. Neben Gigi Galli musste auch Mads Östberg aufgeben.

PWRC: Aigner seit SP 1 angeschlagen

Jetzt ist klar, warum Andreas Aigner von Beginn an einen derart hohen Rückstand aufgewiesen hat - im Zielraum der dritten Prüfung erklärte ein schwer enttäuschter Andi Aigner gegenüber dem WRC-Radio: "Wir sind auf der ersten Prüfung irgendwo mit der Front angeschlagen - der Motor dürfte beschädigt worden sein, er ist nicht okay, er hat keine Power mehr." Aus diesem Grund weist Aigner nach den ersten drei Prüfungen bereits einen Rückstand von etwas mehr als 1,5 Minuten auf. Ob der angeschlagene Motor im Mittagsservice repariert werden kann, ist derzeit nicht bekannt.

Stohl Racing-Schützling Andreas Wimmer scheint wie in Jordanien tapfer eine Zielankunft anzustreben - nach SP 2 lag der 38-jährige Oberösterreicher im Gesamtklassement auf Rang 42 von 60 Teilnehmern.

Ab 14.40 Uhr Ortszeit (13.40 Uhr MESZ) werden die drei Prüfungen vom Vormittag ein zweites Mal befahren. Am Abend, ab 18.30 Uhr Ortszeit (17.30 Uhr MESZ) wird zum Abschluss die Superspecial SP 7 "Tatoi" absolviert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Akropolis

- special features -

Weitere Artikel:

Bergrallye-Cup: Saisonvorschau

Junge Generation entdeckt die Bergrallye neu

Der steirische Bergrallye-Cup ist aus der heimischen Motorsport-Szene nicht wegzudenken. Seit weit über 40 Jahren werden die kurzen Bergrennstrecken in Angriff genommen und das Interesse reißt nicht ab...

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta