RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Der nächste Führungswechsel – spannende Jännerrallye

Kubica erhielt wegen Frühstarts zehn Strafsekunden, es führt wieder Vaclav Pech. Baumschlager fehlt die weiche Reifenmischung, bleibt auf Platz drei.

Foto: Daniel Fessl/www,motorline.cc

Bei Plusgraden und somit ohne Eis wurde die zweite Etappe der 31. Internationalen Jännerrallye heute in der Früh gestartet. Die Sonderprüfungen 11 Gutau, 12 Unterweißenbach und 13 Arena Königswiesen standen im vorgegebenen Morgenprogramm für die Rallye-Stars, ehe sie ihren Boliden das erste Service des Tages gönnen durften.

Kurz gesagt: Der Dreikampf um den Sieg ist mittlerweile zum Duell geschrumpft. Weil sich einerseits Vaclav Pech sehr ausgeschlafen präsentierte (der Tscheche im Mini S2000 gewann alle drei Sonderprüfungen und holte sich so die Gesamtführung), weil sich andererseits Topstar Robert Kubica zu einem Frühstart auf SP 12 hinreißen ließ (der Pole kassierte dafür 10 Strafsekunden) und weil Raimund Baumschlager im Match um den Sieg deutlich an Boden verloren hat (der Rückstand des Österreichers auf den Führenden verdoppelte sich von 20,9 Sekunden am Samstag auf 45,6 Sekunden im Moment).

„Leider habe ich die weiche Reifenmischung nicht, welche für die Bedingungen heute in der Früh notwendig gewesen wäre. Somit konnte ich nicht angreifen. Jetzt, wo es wärmer und trockener wird, bin ich sicher wieder dabei. Einen möglichen Sieg habe ich bereits abgehakt. Ich schaue, dass ich den dritten Platz ins Ziel bringe. Damit bin ich auch sehr zufrieden.“

Der Rest des Feldes präsentiert sich gegenüber dem Freitag konstant. Beppo Harrach konnte seine Schlagzahl sogar erhöhen, hat seinen guten fünften Gesamtrang nicht nur gegenüber Andreas Aigner abgesichert, sondern greift mittlerweile bereits den Viertplatzieren Jaromir Tarabus an. Vom tschechischen Skoda-S2000-Driver trennen den Mitsubishi-Piloten aus Niederösterreich nur noch 4,3 Sekunden. Harrach liegt damit auch in der ERC-Production-Cup-Wertung weiterhin klar in Führung (vier Minuten vor Verfolger Hermann Neubauer).

In der ERC-2WD-Wertung hat der dort führende Michael Böhm weiter alles im Griff, war zwei Mal schneller als der am Freitag ausgefallene, heute aber wieder am Start stehende Europameister Zoltan Bessenyey aus Ungarn. Dieser wird aber wegen seinem Out am ersten Tag in der Gesamtwertung sowieso nicht mehr geführt.

Top 10 nach SP 13

1. Vaclav Pech/Petr Uhel Tch/Tch Mini Cooper S2000 1:41:54,7 Std
2. Robert Kubica/Marcin Szczepaniak Pol/Pol Ford Fiesta RRC +10,5 Sek
3. Raimund Baumschlager/Klaus Wicha Ö/D Skoda Fabia S2000 +45,6 Sek
4. Jaromir Tarabus/Daniel Trunkat Tch/Tch Skoda Fabia S2000 +2:05,0 Min
5. Beppo Harrach/Leopold Welsersheimb Ö/Ö Mitsubishi Evo IX R4 +2:09,3 Min
6. Andreas Aigner/Barbara Watzl Ö/Ö Peugeot 207 S2000 +3:08,0 Min
7. Vasily Grayzin/Dmity Chumak Lett/Lett Ford Fiesta S2000 +3:33,7 Min
8. Roman Odlozilik/Martin Turecek Tch/Tch Ford Fiesta R5 +4:56,4 Min
9. Robert Consani/Vincent Landais Fra/Fra Peugeot 207 S2000 +6:17,5 Min
10. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel Ö/Ö Subaru Impreza R4 +6:26,2 Min

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC/ORM: Jännerrallye 2014

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Skandinavien: Bericht

Beide Youngsters mit Podestpotential

Bei der Skandinavien Rallye konnten Maximilian Lichtenegger in der ERC3 und auch ERC4-Debütant Marcel Neulinger in ihren Kategorien mit Top3-Zeiten künftiges Podestpotential andeuten. Die Rallye gewann der Finne Heikkilä vor Martins Sesks.

Klassensiege gehen an Christian Schallenberg, Klaus Stöcker, Franz Zehetner u. Gerhard Mischka - Veranstaltung wurde trotz teilweise schlechtem Wetter am Samstag ein absoluter Publikumserfolg

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.

CZ, Rally Cesky Krumlov: Bericht

Wagner: „Potential nicht ausgeschöpft“

Auch beim zweiten Lauf zur CZ Meisterschaft lief es für Simon Wagner nicht wunschgemäß, er belegte Platz vier. Lukas Dirnberger zweitbester Österreicher.

Ogier nach Pechsträhne in Portugal

"Schwer zu akzeptieren"

Sebastien Ogier trauert dem sicher geglaubten Sieg bei der WRC-Rallye in Portugal hinterher - Dennoch sieht er auch viel Positives