RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
TRT Mühlviertel-Rallye

Familienausflug

Das Rallyeteam Jahn nutzte die Mühlviertel-Rallye zu einem Familienausflug, die Eltern gaben einem Subaru Impreza die Sporen, Sohn Dominik saß im Mazda 323.

Es war von Anfang an klar, dass gegen ÖM-Spitzenfahrer wie Raimund Baumschlager, Toto Wolff oder Hermann Gassner nicht anzukommen ist. Aber bei den Amateurteams spielten Bernhard und Petra Jahn auch diesmal ihre Rolle sehr überzeugend.

Nach dem glücklichen Abschneiden bei der Rallye Krumlov in Tschechien hat das Rallyeteam Jahn auch bei der TRT-Mühlviertel-Rallye ihre Aufgabe recht gut gemacht. Platz 5 war es voriges Jahr, Platz 7 ist es diesmal. Beide Male hat die Leistung gestimmt.

Der „Abstieg“ erklärt sich nicht zuletzt an der gestiegenen Konkurrenz. Der neue Impreza STI kann viel mehr als das Vorjahresauto, es sind aber noch viele Rennkilometer notwendig, um das richtige Setup zu finden.

Auch beansprucht dieses Hightechgerät die Fahrer wesentlich mehr. „In Verbindung mit der großen Hitze war ich schon sehr gefordert und Samstag Abend konditionell sehr am Limit“, erklärte Bernhard beim Zieleinlauf.

Ansonsten war es eine recht saubere Rallye, mit konstant schnellen Zeiten und auch ohne größere Schwierigkeiten am Auto. Was die Optik betrifft, so war es einmal mehr ein geglückter Auftritt.

Der Subaru Impreza STI, in den Farben der Werkswagen gehalten, ist ein Publikumshit par excellence und bietet, gemeinsam mit der Vorbereitungsarbeit im Tuning-Center Freistadt, eine gute Basis für schnelle Zeiten.

Fast noch spannender als die Rallye der Eltern liest sich die Geschichte von Filius Dominik, einer von mehreren vielversprechenden Debütanten in Perg. Mit dem betagten, aber immer noch rüstigen Mazda 323 Turbo, mit dem vor wenigen Jahren noch der Vater gefahren ist, tastete er sich behutsam ans Limit heran, ohne dass man jemals den Eindruck hatte, daß er das Auto herumtragen würde.

Dominik steigerte sein Tempo in wohldurchdachten, weisen Schritten, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen. Platz 34 in der Endabrechnung ist ein feiner Lohn für einen derart schönen Ritt.

News aus anderen Motorline-Channels:

TRT Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben