RALLYE

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Böses Erwachen am Morgen - Happy End am Abend

Gelungener Einstand: Christian Scheuchenpflug und Patrik Ernst belegen im Ford Fiesta ST Platz 9 in der Gruppe N3, Teamchef Hartl ist zufrieden.

Es drücke etwas auf die Stimmung, als früh am Morgen der starke Regen einsetzte. Die überschwängliche Vorfreude auf die Rallye war etwas getrübt. Trotzdem versuchte man sich mit Zweckoptimismus auf die bevorstehende Rallye einzustimmen.

Co Patrik Ernst betete aus dem Stehgreif die erste Sonderprüfung herunter und Christian Scheuchenpflug nickte bei jeder Ansage bejahend mit. Man war gerüstet für den ersten Einsatz. Doch mit den starken Regenfällen hatten die beiden keine richtige Freude, hatte man doch keinerlei Erfahrung mit solchen Wetterbedingungen.

Also begann man die Rallye auch dementsprechend verhalten. Mit jedem Umlauf steigerten sich das Selbstvertrauen und dadurch auch die Zeiten. „Am Anfang war es extrem schwer. Wir hatten keinerlei Erfahrung auf diesem Terrain. Aber wir konnten uns mit jedem Umlauf steigern, und als der Regen nachließ konnten wir dann auch auf Angriff fahren“, so Scheuchenpflug.

Dass das Selbstvertrauen stieg konnte man am zweiten Umlauf in Schwertberg sehen, steigerte man sich trotz eines kleinen Ausrittes auf Grund eines Fehlers um 18 Sekunden gegenüber der ersten Schleife. Am Ende des Tages standen sie am 9. Platz in der Gruppe N3. Vorhaben erfüllt – setzten sich die Jungs doch einen Platz unter den Top Ten als Hauptziel. „Es ist ein Traum. Wir haben die Rallye ohne gröbere Zwischenfälle überstanden.

Mein Dank gilt dem ganzen Team. Sie haben nicht nur das Auto optimal vorbereitet, sondern auch uns. Sie sind uns in der Vorbereitung mit Rat und Tat beiseite gestanden. Auch die Kommunikation mit Patrick hat vom ersten Meter funktioniert“, ist Scheuchenpflug überglücklich.

Auch Teamchef Dominik Hartl ist vom Abschneiden seiner Jungs begeistert: „Wenn die Jungs als Neueinsteiger bei so schwierigen Bedingungen und einer topbesetzten Gruppe N3 – alle Teilnehmer der Ford Fiesta Trophy waren am Start - unter die Top 10 fahren ist das schon ein Versprechen für die Zukunft. Da kann man mit dem Ergebnis der Beiden mehr als zufrieden sein“.

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