RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Härteste Bedingungen

Manfred Stohl startet zum vierten Mal auf der Mittelmeerinsel, der Wiener hat erneut WM-Punkte im Visier – Zeit für Taktik bleibt wohl nicht.

Die Rallye-WM lässt ihren Protagonisten kaum Zeit zur Erholung. Nach der Härteschlacht auf Sardinien steht mit der „Cyprus Rally“ (12. bis 15. Mai) kein minder schwerer Lauf auf dem Programm. Das OMV-Team Manfred Stohl und Ilka Minor absolviert dabei den vierten Einsatz im Citroen Xsara WRC in diesem Jahr. Und nach einem sechsten und zwei neunten Plätzen steht nicht nur die Zielankunft im Vordergrund. Das erklärte Ziel ist ein Platz unter den Top-Acht.

Von der Lebensmittelmittelvergiftung, die Manfred Stohl in Sardinien stark gehandicapt hat, hat sich der OMV-Pilot wieder ganz gut erholt. Damit steht seinem vierten Start bei der Zypern-Rally nichts mehr im Weg. Der 32jährige Österreicher konnte sich bei dem WM-Lauf im Mittelmeer bereits des Öfteren ins Rampenlicht stellen: So zum Beispiel 2001, als er den zweiten Platz in der Gruppe N belegte und dabei auf einigen Sonderprüfungen auch PS-stärkere World Rally Cars hinter sich ließ. Aber auch 2002, als Stohl nach zwei Sonderprüfungen mit dem Ford Focus WRC den sechsten Gesamtrang belegte, ehe er am dritten Tag ausschied.

Punkteränge sind keine Illusion

Manfred Stohl kann den beiden neunten Plätzen von Neuseeland und Sardinien auch Positives abgewinnen. Immerhin konnte das OMV World Rallye Team beide Läufe beenden und wertvolle Erfahrungen mit dem Citroen Xsara WRC sammeln. Bereits für Zypern soll der Xsara den Bedürfnissen des Wieners angepasst werden. Dann ist auch ein Platz in den Punkterängen (Top-Acht) sicher möglich. Stohl: „Ich denke, dass wir uns immer näher an eine gute Abstimmung herantasten. Mein Team Kronos Racing arbeitet sehr professionell an der Verbesserung des Xsara. Das sollte sich schon in Zypern bezahlt machen. Ich freue mich schon auf diesen Einsatz.“

Keine Zeit um über Taktik nachzudenken

Die Zeiten, wo man sich in der WM den einen oder anderen kleinen Fehler erlauben konnte, sind vorbei. „Die Rallies sind relativ kurz geworden. Heute musst du vom ersten Kilometer an volles Tempo gehen. Die Zeit, die du am Anfang verlierst, holst du nie wieder auf“, weiß Stohl. Nach der Härteschlacht in Sardinien wird aber auch Zypern nicht viel leichter. Stohl: „Die Steine auf den Straßen sind größer, jedoch ist die Geschwindigkeit nicht so hoch wie in Italien. Von der Temperatur her mache ich mir keine Sorgen. Da war auch Sardinien schon saunaähnlich.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Zypern

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.