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WRC: Rallye Monte Carlo

„Guter Start in unsere zweite WRC-Saison“

Thierry Neuville entscheidet in der Powerstage das Duell gegen Dani Sordo für sich - Hyundai wertet die Zielankunft mit beiden i20 WRC positiv.

Das Hyundai-Werksteam beendete die schwierige Rallye Monte Carlo mit beiden Fahrzeugen. Thierry Neuville und Dani Sordo belegten im Endergebnis die Positionen fünf und sechs. Bis zur Power Stage lieferten sich die beiden ein spannendes Duell. Am Ende überholte noch Neuville den Spanier und hatte im Ziel lediglich acht Zehntelsekunden Vorsprung. Mit diesem Ergebnis ist Hyundai zufrieden, da es im Vergleich zum Debüt vor zwölf Monaten ein klarer Fortschritt war. Allerdings fehlten im Ziel 3:12 Minuten auf Sieger Sebastien Ogier im Volkswagen.

Aus eigener Kraft konnte Hyundai nicht das Tempo von Volkswagen und Citroen mitgehen. Weder Sordo noch Neuville stellten eine Bestzeit auf. "Wir wollten mit beiden Autos das Ziel erreichen und haben es in die Top 6 geschafft", sagt Teamchef Michel Nandan zufrieden. "Das war ein guter Start in unsere zweite WRC-Saison." Da beide Fahrer gleichauf waren, war in Südfrankreich für Hyundai nicht mehr möglich.

Neuville ging die Rallye vorsichtig an, denn er hatte es bei diesem Klassiker noch nie ins Ziel geschafft. "Es ist gut, dass ich meine erste Rallye Monte Carlo beendet habe. Es ist eine unglaubliche Rallye, sehr schwierig. Für mich ist es eine Ehre, diese fantastischen Prüfungen zu fahren. Nach der Enttäuschung der vergangenen Saison wollten wir diesmal vorsichtiger zu Werke gehen. Mit jeder Prüfung habe ich mehr Selbstvertrauen gefunden und habe es heute genossen."

"Es war ein enges Duell zwischen Dani und mir um den fünften Platz, also musste ich angreifen. Am wichtigsten ist, dass wir mit beiden Autos im Ziel sind. Hoffentlich ist das eine gute Basis für die weitere Saison." Für die Herstellerwertung sammelte Hyundai 27 Punkte, womit das Team hinter Volkswagen auf Position zwei gestartet ist. Obwohl Sordo im Stallduell das Nachsehen hatte, zieht er ein positives Fazit: "Wir wollten die Rallye mit beiden Autos beenden und haben es geschafft. Das ist für das Team sehr gut."

"Der Kampf mit Thierry war sehr eng, aber er war in den letzten beiden Prüfungen schneller als ich. Gratulation an ihn", erkennt Sordo die Niederlage an. "Ich habe in der Col de Turini Prüfung etwas zu viel Zeit verloren, aber der sechste Platz ist ein gutes Resultat. Die Bedingungen waren sehr schwierig und ich musste viel Zeit gutmachen, nachdem in in WP1 viel Boden verloren hatte. Ich musste pushen, aber in den rutschigen Passagen vorsichtig sein. Wir haben über das Wochenende eine gute Pace gezeigt. Unser Saisonstart war viel positiver als im vergangenen Jahr."

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