RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo Robert Kubica, Maciej Szczepaniak, Ford Fiesta RS WRC, Rallye Monte-Carlo 2015

Kubica: Lob von Ogier und Loeb

Robert Kubicas Tempo bei der Rallye Monte-Carlo hat Rallyeweltmeister Sébastien Ogier und Rekordchampion Sébastien Loeb beeindruckt.

Bei der Rallye Monte-Carlo am vergangenen Wochenende ließ Robert Kubica aufhorchen: Nach zwei Testtagen mit den neuen Reifen holte der Ex-Formel-1-Pilot aus Polen am Steuer seines Ford Fiesta RS WRC zahlreiche SP-Bestzeiten. Nur Sieger Sébastien Ogier (Volkswagen) gewann unterm Strich mehr Prüfungen als Kubica.

Nachdem Kubica auf der ersten Etappe von der Straße abgekommen und anschließend aufgrund eines Elektrikdefekts stehengeblieben war, war an WM-Punkte zwar nicht mehr zu denken, doch mit seinen Prüfungsbestzeiten – darunter auf der längsten Prüfung der Rallye – sorgte der Pole dennoch für Aufsehen.

"Er hat gute Arbeit geleistet, war auf vielen Prüfungen schnell und hat gezeigt, dass er sich dem Kampf stellen kann", lobte ihn Ogier. Eine Überraschung war Kubicas Performance für den Rallyeweltmeister der Jahre 2013 und 2014 freilich nicht: "Wir alle wissen, dass Robert einer der besten Fahrer im Feld ist."

Sébastien Loeb ergänzte: "Robert ist stark gefahren. Ich war beeindruckt". Dabei verwies der neunmalige Rallyeweltmeister darauf, dass die Zeiten von Kubica und Ogier direkt vergleichbar waren, weil beide ähnliche Startpositionen innehatten, nachdem der Pole auf die Rally2-Restart-Regel zurückgreifen musste: "Er fuhr knapp hinter Séb und setzte in dieser Position einige richtige gute Zeiten."

Kubica gab zu, dass er vom eigenen Tempo selber überrascht war: "Wenn mir vor zwei oder drei Wochen jemand erzählt hätte, dass ich bei der Rallye Monte-Carlo so schnell sein würde, dann hätte ich das nicht geglaubt." Aufgrund eines Bremsproblems und daraus resultierenden Abflugs auf der vorletzten Prüfung sah Kubica das Ziel der "Monte" allerdings wieder einmal nicht.

"Das war sehr seltsam. Wir hatten Beläge und Scheiben beim Service gewechselt. Okay, auf der ersten Prüfung gab es ein bisschen Qualm, aber das erwartet man vom Material. Nach der langen Bergabpassage fiel das Pedal jedoch bis zum Bodenblech durch. Es gab keine Vorwarnung, keinen langen Pedalweg oder dergleichen. So blieb mir nichts anderes übrig als mit der Handbremse eine Verzögerung einzuleiten", so Kubica.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Nach einem durchwachsenen Jahr zeigt Hyundai nun den überarbeiteten i20 N Rally1- das Auto soll standfester und schneller sein - Ziel sind alle drei WM-Titel

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Rallye Dakar 2026: Etappe 8

Al-Attiyah behauptet Führung

Saood Variawa (Toyota) erobert Etappensieg knapp vor Henk Lategan (Toyota) - Nasser Al-Attiyah (Dacia) verteidigt Führung, aber Verfolger kommen näher