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WRC: Schweden-Rallye

Ereignisreicher Tag für Max Zellhofer in Schweden

Max Zellhofer und Jürgen Heigl liegen nach 16 Sonderprüfungen an 39.Stelle, ein Kabelbruch führte fast zum Ausfall.

Fotos: Makai Gergely & Harald Illmer

Als man gestern am 2. Tag der zur Rallye-Weltmeisterschaft zählenden Schweden Rallye den Ford Fiesta R5 des ZM-Racing Teams im Parc Ferme abstellen wollte. bemerkte Pilot Max Zellhofer ein Problem an der Servolenkung. Um der Sache auf den Grund zu gehen, nützte die Mechnikercrew von ZM-Racing das heutige Morgen-Service und wurde fündig. Ein Kabelbruch führte zu einem Elektronikproblem. Man tauschte alles aus, verlor aber dabei sehr viel Zeit und erhielt für das zu spät kommen bei der Zeitkontrolle, eine Strafzeit von 3,20 Minuten.

Dann wurden am Vormittag drei Prüfungen am Stück gefahren, die das Duo Max Zellhofer/Jürgen Heigl mit Bravour meisterte. Aber auf der Wertungsprüfung 11 in Vargasen 1 lauerte mit dem Colin`s Crest eine der legendärsten Sprungkuppen der gesamten Rallye WM. Max Zellhofer hatte sich dort viel vorgenommen:“ Ich wusste das dort tausende Zuschauer auf die Autos warteten. Mir war auch bekannt, dass der Norweger Brynildsen im Jahre 2016 den Rekord mit 45 Weitenmetern aufgestellt hatte. Soweit wollte ich nicht fliegen, trotzdem wurden es 35 Meter. Leider kam ich beim Aufsprung seitlich in den Schnee, der Wagen drehte sich in voller Fahrt und blieb im tiefen Schnee stecken. Unter dem Applaus und der Mithilfe der vielen Rallyefans wurde unser Ford Fiesta R5 wieder flott gemacht, aber auch hier hatten wir mehr als zwei Minuten verloren.“

Am Nachmittag folgten dann diese drei Prüfungen noch einmal plus zwei Sprintprüfungen in Karlstad (1,90 km) und Torsby (2,80 km). Auf der Prüfung 13 in Hagfors 2 war Zellhofer sehr gut drauf und verbesserte sich in der Gesamtwertung trotz Zeitstrafe und Ausritt in Colin`s Crest auf Platz 39. Dann kam Vargasen 2, wieder mit Colin`s Crest, dazu Max Zellhofer:“ Ich wollte diesmal weiter in der Mitte abspringen, aber es drehte mich nach dem Sprung wieder um und der Wagen steckte im tiefen Schnee. Leider verloren diesmal mehr als vier Minuten, konnten aber neuerlich mit Hilfe der Rallyefans weiterfahren.“

Am Ende des Tages konnten sich Zellhofer/Heigl in der Gesamtwertung nach dem dritten Tag Platz 39 eintragen.

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