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Vienna Autoshow: Kia e-Niro und ProCeed Kia e-Niro 2019

Strom und Sport

Der große Kia-Star auf der Vienna Autoshow ist der neue e-Niro. Ein weiterer Hingucker ist der neue, sportliche Shooting Brake Kia ProCeed.

Fotos: Kia (1), Mirko Stepan/mid (1)

Der neue Kia e-Niro (Bild oben) hat Langstreckenpotenzial: Bis zu 455 Kilometer kann die Elektroversion des Crossover-Modells mit einer Batterieladung zurücklegen. Diese kombinierte Reichweite hat die kraftvollere Modellversion, die über einen 150 kW (204 PS) starken E-Motor und eine Batterie-Kapazität von 64 kWh verfügt.

Das Basismodell mit 100 kW (136 PS) und 39,2-kWh-Akku hat eine kombinierte Reichweite von 289 Kilometern. Wie immer gewährt Kia 7 Jahre Werksgarantie, auch für die Batterie. Der Fronttriebler mobilisiert in beiden Motorisierungen ein Drehmoment von 395 Nm, das wie bei E-Mobilen üblich schon ab dem Start zur Verfügung steht. Die stärkere Version sprintet in nur 7,8 Sekunden auf Tempo 100, das Basismodell bleibt mit 9,8 Sekunden ebenfalls unter der 10-Sekunden-Marke.

Für den Kia e-Niro sind die von anderen Modellen bekannten Ausstattungslinien Titan, Silber, Gold und Platin erhältlich. Alle Ausstattungslinien verfügen, in Verbindung mit der 64kWh Batterie und e-Motor Long Range, serienmäßig über eine Wärmepumpe zur effektiven Kühlung und Heizung, um eine möglichst hohe Reichweite zu ermöglichen. Der e-Niro ist die dritte Variante des Kia-Crossovers, er ist ab sofort bei den Kia Partnern ab 36.690 Euro erhältlich.

 KIa ProCeed 2019

Kia ProCeed: dynamisch, großzügig, variabel

Kia erweitert die dritte Generation der kompakten Modellfamilie Ceed um eine neue Variante: den ProCeed (Bild oben). Der fünftürige Shooting Brake verbindet sportliches Design mit dem Platz und der Variabilität eines Kombis. Dieser Karosserietyp ist nicht nur für Kia eine Premiere: Es ist der erste Shooting Brake eines Volumenherstellers in der Kompaktklasse.

In der Länge übertrifft der ProCeed den Ceed Sportswagon um fünf Millimeter (4.605 mm) aufgrund des etwas längeren Frontüberhangs (885 mm), ist aber gleichzeitig mit 1,42 Metern um 43 Millimeter niedriger. Die Bodenfreiheit wurde gegenüber dem Kombi um fünf Millimeter reduziert (135 mm). Da der ProCeed auf der gleichen „K2“-Plattform basiert wie seine Schwestermodelle, ist der Radstand identisch (2,65 Meter).

Der Gepäckraum des ProCeed ist größer als bei vielen konventionellen Kombis in der Kompakt- und sogar Mittelklasse. Mit 594 Litern fasst er 50 Prozent mehr als das Gepäckabteil der Schrägheckversion des Ceed (395 Liter) und liegt fast auf dem Niveau des Ceed Sportswagon (625 Liter), der über einen Gepäckraum im D-Segment-Format verfügt.

Die Antriebspalette des Kia ProCeed beinhaltet zwei Turbobenziner und einen Turbodiesel. Sie entsprechen der Emissionsnorm Euro 6d-Temp und sind mit modernsten Abgasreinigungstechnologien ausgestattet. Der Diesel verfügt über eine hocheffiziente Kombination von NOx-Speicherkatalysator und SCR-System, die Benziner besitzen einen Ottopartikelfilter.

Mit dem Kia ProCeed GT und dem neuen Ceed GT – der ebenfalls auf der Vienna Autoshow seine Österreich-Premiere feiert – hat Kia in der Kompaktklasse nun wieder betont leistungsorientierte Fahrzeuge zu bieten. Beide GT-Modelle werden von einem 150 kW (204 PS) starken, turboaufgeladenen 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer angetrieben.

Der Kia ProCeed steht ab sofort bei den Kia Partnern bereit. Während der Kia Ceed bei 17.490 Euro startet, erfolgt der Einstieg in die „ProCeed-Klasse“ mit dem GT-Line 1.4 T-GDI bei 33.090 Euro.

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