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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Kein GreenGT beim 24 Stunden-Klassiker

Herber Rückschlag für den ACO: Die Konstrukteure des revolutionären GreenGT mussten ihren geplanten Auftritt in der legendären 56. Box absagen.

Foto: GreenGT

Herber Rückschlag für die Organisatoren der 24 Stunden von Le Mans: Die Macher des GreenGT haben kurzfristig ihren Start aus der 56. Box für Experimental-Fahrzeuge zurückgezogen.

Nach Aussagen der Franzosen war die Vorbereitungszeit mit dem Brennstoffzellen-Auto zu kurz. "Der GreenGT hat bisher ein tolles Potenzial und eine hervorragende Basis für künftige Entwicklungen gezeigt", sagt GreenGT-Boss Jean-Francois Weber.

"In Sachen Komplexität und Kosten benötigt dieses einzigartige Modell allerdings rigorose Methoden und sehr zeitaufwändige Prozeduren", erklärt der Franzose.

Man werde zunächst bis zum 5. Juni mit den aktuellen Testfahrten weitermachen, dann allerdings nicht am Vortest und am Rennen in Le Mans teilnehmen. "Wir stehen erst am Anfang. Es ist uns wichtig, dass wir nichts überstürzen, das Fahrzeug weiterentwickeln und später das wahre Potenzial dieser Technologie darstellen."

"Der Event kommt einfach zu früh für uns", sagt GreenGT-Marketingchef Jean-Michel Bouresche. Gemeinsam mit dem ACO werde man im Rahmen der Langstrecken-Wetmeisterschaft (WEC) das Projekt GreenGT in Zukunft weltweit darstellen.

"Bei den 24 Stunden von Le Mans werden weltberühmte Piloten benannt, die als Repräsentanten für uns agieren werden", erklärt Bouresche. "Die Technologie des GreenGT passt perfekt zu dem, was wir mit der 56. Box darstellen möchten. Es funktioniert. Der ACO lag in seiner Einschätzung richtig", meint ACO-Sportdirektor Vincent Beaumesnil.

"Die 24 Stunden von Le Mans sind ein extremer Langstrecken-Wettbewerb, der für den GreenGT zu früh kommt. Wir werden das Projekt weiter unterstützen. Vielleicht wird der GreenGT noch in diesem Jahr einen WEC-Gaststart absolvieren", so der Franzose.

Nach dem plötzlichen Abschied des Brennstoffzellen-Fahrzeuges wird die 56. Box nun mit einem "normalen" Starter aufgefüllt. Prospeed darf seinen Porsche 911 GT3 RSR in der GTE-Am-Klasse mit den Fahrern Emmanuel Collard, Francois Perodo and Sebastien Crubile einsetzen.

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