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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Bitterer Ausfall für Wurz

Der Toyota #7 von Wurz/Sarrazin/Nikajima fällt durch ein Elektronikproblem aus, Bachler auf Platz zwei der GTE-Am, Lietz auf P3 in der GTE-Pro.

"Geht raus und holt den Sieg", gab Präsident Yoshiaki Kinoshita seiner Rennabteilung (TMG) mit auf den Weg in den Le-Mans-Rennen. Und die Mannen aus Köln hatten beste Chancen, der Vorgabe des Chefs nachzukommen - aber nun herrscht die große Ernüchterung. Nach stundenlanger Führung fiel der TS040 von Wurz/Sarrazin/Nakajima aus. Kazuki Nakajima rollte mit der Startnummer 7 nach 14 Stunden in Arnage aus und brachte seinen Wagen nicht wieder in Gang.

"Es ist das endgültige Aus. Es gab ein Elektrikproblem, wahrscheinlich irgendetwas im Stromkreislauf", heißt es offiziell von Toyota. Nakajima hatte das Rennen bis zum Ausfall mit rund 90 Sekunden Vorsprung angeführt. "Unfassbar", kommentiert Stephane Sarrazin frustriert. Der Franzose, der seit vielen Jahren als einer der schnellsten LMP1-Piloten der Szene gilt, steht wieder einmal mit leeren Händen da. Mit Toyota und Peugeot hatte Sarrazin sein Heimrennen oft angeführt, es aber bisher noch nie gewonnen.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 8 (Lapierre/Buemi/Davidson) fiel bereits in der Frühphase des Rennens weit zurück, nachdem Lapierre im starken Regen in den Barrieren auf der Hunaudieres-Geraden gelandet war. Am TS040 der aktuellen WM-Führenden mussten umfangreiche Reparaturen an der Front vorgenommen werden, man hat elf Runden Rückstand. In Führung liegt der Audi Nummer 2, der bislang als einziges Auto ohne Zwischenfälle durch das Rennen gekommen ist.

Benoit Treluyer (Audi #2) hat nach 15 Stunden an der Spitze ein gemütliches Polster von drei Runden auf die Verfolger. Auf Platz zwei liegt nun Markenkollege Lucas di Grassi (Audi #1). An der dritten Position liegt der bestplatzierte Porsche mit Mark Webber am Steuer.

In der LMP2 führt OAK Racing mit dem Ligier-HTP, Christian Klien liegt mit seinem MorandMorgan-Judd auf P7 der LMP2. Klaus Bachler und Richard Lietz konnten in der Nacht in der GTE-Am, beziehungsweise der GTE-Pro Boden gutmachen und sich auf das Podium verbessert.

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