MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans

„Was in Le Mans zählt, ist der Sieg!“

Alex Wurz blickt zurück auf den 24 Stunden-Klassiker und unterstreicht die Vorreiterrolle der WEC hinsichtlich der Entwicklung neuer Technologien.

In diesem Jahr konnte Audi bei den 24 Stunden von Le Mans den Angriff von Toyota noch einmal abwehren, allerdings hatten die Ingolstädter dabei mehr Mühe als noch im vergangenen Jahr.

Für Alexander Wurz sah es im Rennen zwei Mal rund um die Uhr lange nach einer Platzierung auf dem Podium aus, doch ein Fahrfehler seines Teamkollegen Nicolas Lapierre warf das Auto mit der Startnummer sieben letztlich vom dritten auf den vierten Rang zurück.

"Vierter zu werden, ist ein ordentliches Resultat", blickt Wurz gut drei Wochen später auf das Rennen zurück. "Dennoch ist es nicht das, was ich wollte. Was in Le Mans wirklich zählt, ist der Sieg."

Doch das sportliche Ergebnis trat für den Österreicher nach dem Unfalltod von Allan Simonsen in den Hintergrund. "Aus persönlicher Sicht, habe ich Le Mans mit tiefem Respekt und in Trauer verlassen, weil wir einen unserer Kollegen verloren haben. Es war solch ein hartes Rennen."

Dennoch wird Wurz auch 2014 wieder nach Le Mans zurückkehren, denn der Faszination des Langstreckenklassikers ist er längst erlegen: "Die Herausforderung, gegen andere und die Zeit zu fahren, macht es so besonders. Je verrückter es ist, umso besser - wie so oft im Leben", sagt Wurz. "In Le Mans treffen Vergangenheit und Zukunft auf einzigartige Weise aufeinander. Der Kurs hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert, und die Herausforderungen sind immer noch mehr oder weniger die gleichen", schwärmt der Österreicher von dem Rennen.

Was sich hingegen ständig ändert, ist das technische Konzept der Fahrzeuge. "Viele neue Technologien wurden in Le Mans geboren und getestet. Momentan dreht sich alles um Effektivität", sagt Wurz. Davon profitiere auch die Serienfertigung, wie bei der Entwicklung des Hybridantriebs. "Im Gegensatz zu normalen Autos, sind unsere Fahrzeuge während des Rennens extremen Bedingungen ausgesetzt. Daher ist es wichtig, die Stabilität und das Gewicht zu reduzieren. Gleichzeitig muss man aber die Batterien sehr schnell laden und entladen können", beschreibt Wurz die technische Herausforderungen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe