MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans

Motorschaden stoppt Rebellion

Dominik Kraihamer, Andrea Belicchi und Fabio Leimer müssen ihren R-One nach gut sechs Rennstunden wegen Motorschaden abstellen. Toyota führt vor Audi.

Foto: Thomas von Gelmini

Im Schatten der drei großen Werksteams Audi, Porsche und Toyota ist das Schweizer Rebellion-Team bei den 24 Stunden von Le Mans mit zwei privat eingesetzten LMP1-Boliden angetreten.

Nach etwas mehr als einem Viertel der Distanz rollt allerdings nur noch einer der beiden brandneuen R-One. Die Hoffnungen auf die angestrebte Zielankunft beim WEC-Saisonhöhepunkt beschränken sich nun auf ein Auto.

Dominik Kraihamer, Andrea Belicchi und Fabio Leimer haben sich bereits umgezogen und verfolgen den Rest des Rennens als Zuschauer. "Es war ein Motorschaden", nennt Kraihamer den Grund für den Ausfall. "Schade, denn vor allem direkt nach dem Restart im Regen lief es richtig gut", hadert der Österreicher. Auf nasser Piste hatte er konkurrenzfähige Rundenzeiten hingelegt, nachdem es die ersten Probleme bereits in der Anfangsphase des Rennens gegeben hatte.

"Wir hatten Schwierigkeiten mit der Tür. Während der Fahrt ging sie immer mal auf. Dafür ging sie beim Boxenstopp dann nicht auf", rätselt Kraihamer. So musste die Rebellion-Truppe einen routinemäßig vorgesehenen Stopp zum Auftanken um einen Wechsel der Tür erweitern. Der einige Stunden später aufgetretene Schaden am Toyota-V8 bedeutete schließlich das endgültige Aus für den rot-weißen Boliden mit der Startnummer 13.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 12 (Prost/Heidfeld/Beche) befindet sich kurz vor der Neun-Stunden-Marke noch im Rennen, hat aber bereits zehn Runden Rückstand auf die Spitze. Heidfeld musste eine komplette Runde als Dreirad zurücklegen, nachdem sich am Ausgang der Boxengasse eines der Räder des R-One selbständig gemacht hatte.

Porsche mit Problemen
"Wir versuchen, ein Balanceproblem in den Griff zu bekommen, aber das ist nicht einfach", sagt Mark Webber. "Wir fahren noch, aber wir sind verwundet. Ich selbst fühle mich gut. Der linke Fuß ist ein bisschen taub, aber ich lerne hier richtig viel. Das Fahren in der Nacht ist klasse, das ist heute fast eine Premiere für mich. Jetzt lege ich mich hin. Wenn ich aufwache und wir dann noch fahren, wäre das schön."

Es führt noch immer der Toyota #7 von Wurz/Sarrazin/Nakajima mit einer Runde Vorsprung vor den beiden Audis von Fässler/Lotterer/Treluyer und Di Grassi/Gene/Christensen. Dahinter reihen sich beide LMP-Porsche, sowie der Rebellion #12 ein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

- special features -

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe