RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Carlos Sainz: „Ich hoffe auf die nächsten Rallyes“

Citroen Boss Guy Fréquelin trauert dem verpassten Sieg nach, Carlos Sainz hofft auf mehr Fortune bei den nächsten WM-Läufen.

Würde die Vorgeschichte nicht bakannt sein, könnte Citroen mit dem Resultat bei der Argentinien Rallye eigentlich zufrieden sein. Mit dem zweiten Platz von Carlos Sainz konnte der französische Hersteller den zweiten Platz in der Konstrukteurswertung halten und der Spanier kletterte um eine Position auf den dritten Gesamtrang in der Fahrer-WM-Wertung nach oben.

Doch Sainz lag lange Zeit auf Siegeskurs und Youngster Sébastien Loeb hielt einen lange Zeit einen Top-Fünf-Platz. Das änderte sich schnell: Ein Missverständnis zwischen Sainz und seinem Co-Piloten Marc Marti bescherte dem spanischen Duo eine Strafminute – zu viel, um es gegen einen entfesselt fahrenden Marcus Grönholm noch jemals aufholen zu können.

Sainz hätte in seiner 170. Rallye den 26. Sieg holen können – er wäre damit wieder zum erfolgreichsten WM-Piloten aller Zeiten geworden. Doch auch nach dem Zeitverlust zeigte „El Matador“ wahre Klasse, fightete bis zur letzten Sonderprüfung und holte den 86. Podiumsplatz seiner Karriere:

„Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, vor allem für das Team. Wir haben hart gearbeitet und der Xsara hat sich bei seinem ersten Einsatz hier in Argentinien toll bewährt, war zuverlässig und schnell.“

„Ich bin von Anfang bis zur letzten Sonderprüfung voll gefahren, immer 100 %. Wir sind eine gute Rallye gefahren, leider hat uns ein kleiner Fehler den Sieg gekostet. Aber wenn wir unseren Speed beibehalten könne, dann sind wir auf den nächsten Rallyes sicher vorne mit dabei!“

Sébastien Loeb machte hingegen einen seltenen Fahrfehler und flog auf SP 20 von der Straße. Doch Team-Boss Guy Fréquelin war auf seine Piloten trotz des unglücklichen Ausganges nicht sauer.

„Jeder macht Fehler, das ist nun einmal so. Ich will auch gar nicht an diese Fehler denken, sonder viel lieber daran, wie schnell wir im Vergleich zur Konkurrenz waren. Das stimmt mich für die nächsten Veranstaltungen wirklich zuversichtlich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Argentinien

- special features -

Weitere Artikel:

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.