RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Märtin führt südamerikanisches Chaos an

Carlos Sainz (Citroen) bekommt eine Strafminute und fällt auf Rang drei zurück, Markko Märtin (Ford) führt vor Marcus Grönholm (Peugeot).

Turbulent ist wohl ein Hilfsausdruck für das bei der Argentinien-Rallye vorherrschende Chaos. Lösten bereits am ersten Tag Probleme mit der Zeitnehmung großen Unmut bei den Teams aus, setzte sich das Tohuwabohu auch am zweiten Tag fort.

Wegen der unkontrollierbaren Zuschauermassen musste gleich die erste SP des Tages gestrichen werden, insgesamt verschob sich der Zeitplan der Rallye um fast zwei Stunden nach hinten. Da man die letzten beiden SP's (21 & 22) so aber bei Dunkelheit hätte durchführen müssen - das Risiko wäre zu hoch gewesen, da die Teams nicht darauf vorbereitet waren - entschloss man sich kurzerhand dazu, die Nachtruhe der Piloten zu verkürzen und die beiden Prüfungen am Sonntag noch vor den geplanten drei SP's zu fahren, der Finaltag startet somit bereits um 06:30 Uhr.

Doch nun zurück zum sportlichen Geschehen, das sich auch alles andere als langweilig präsentierte, vor allem gegen Ende der zweiten Etappe. Hier erwischte es besonders das Citroen-Team hart, zuerst bekam der Führende Carlos Sainz wegen einer zu frühen Einfahrt in die Service-Zone eine Strafminute aufgebrummt und ist somit lediglich noch Dritter (+ 23,3).

Zu allem Überfluss verabschiedete sich dann auch noch der bis dahin Fünfte Sebastien Loeb mit einem Überschlag aus der Veranstaltung - der dritte Citroen-Pilot Colin McRae musste ja bereits auf der ersten Etappe zusehen, wie sein Bolide abfackelte.

Somit führt nun der Este Markko Märtin die Argentinien-Rallye an, dahinter Weltmeister Marcus Grönholm (+ 15,2), der am zweiten Tag eine wahre Aufholjagd startete. Auf den Plätzen vier und fünf die beiden weiteren Werks-Peugeots von Burns und Rovanperä, die Löwen zeigen sich abermals von ihrer starken Seite.

Petter Solberg im Subaru liegt nach seinem Überschlag auf der ersten Etappe an der sechsten Position, mit Respektabstand folgen Francois Duval (Ford) und Armin Schwarz (Hyundai), Didier Auriol und Toni Gardemeister (Skoda) komplettieren die Top-Ten und gleichzeitig die Riege der Werks-Piloten.

Am Sonntag warten wie erwähnt nun noch fünf statt der geplanten drei Prüfungen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Argentinien

- special features -

Weitere Artikel:

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite